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Tödliche Schüsse bei Paris: Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt

Bei Schüssen in Trappes und La Verrière stirbt ein Mensch, vier werden verletzt. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt. Das Motiv ist noch nicht geklärt.

Tödliche Schüsse bei Paris: Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt
Symbolbild Frankreich (KI generiert, Gemini)

Bei Schüssen im Großraum Paris ist am Freitag, 23. Oktober 2026, ein Mensch getötet worden. Vier weitere Personen wurden verletzt, einige schwer, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Sein Zustand wurde nach Angaben der Behörden stabilisiert.

Was bisher bekannt ist

Nach Polizeiangaben fielen die Schüsse gegen 10.30 Uhr aus einem Auto im Département Yvelines. Zuerst wurde in Trappes geschossen, danach in der angrenzenden Gemeinde La Verrière. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger wurde kurz darauf in einer Nachbargemeinde festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen.

Innenminister Laurent Nuñez sprach von einer „terroristischen Tat“. Er betonte zugleich, dass die Ermittlungen noch laufen und die Motive noch abschließend geklärt werden müssen. Präsident Emmanuel Macron sprach von einem rassistischen Terroranschlag. Die nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (PNAT) hat die Ermittlungen übernommen. Sie prüft, ob die Tat wegen der tatsächlichen oder vermeintlichen Zugehörigkeit der Opfer zu einer Ethnie, Nation oder Religion begangen wurde.

Ermittlungsergebnis offen

Zur Identität des Festgenommenen und zu den Opfern gibt es bislang keine offiziellen Angaben. Die Ermittlungen dauern an, und ihr Ergebnis ist offen. Für den Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: dpa/AFP, u. a. über Frankfurter Rundschau, Handelsblatt und SRF, 23.10.2026

Michael Langhans

Michael Langhans

Executive Director FOREF Deutschland, Volljurist, Familienrechtsexperte und Menschenrechtsaktivist.

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