Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel, nimmt am Internationalen Friedenstreffen in Assisi teil. Wie das Auswärtige Amt am Freitag in Berlin mitteilte, reist Rachel von Sonntag, 25. Oktober, bis Dienstag, 27. Oktober 2026, in die italienische Stadt.
Friedenstreffen ohne Papst Leo XIV.
Das Treffen findet ohne Papst Leo XIV. statt. Er hat seine für Dienstag geplante Teilnahme nach seiner jüngsten Lungenoperation abgesagt. Vor 40 Jahren hatte Papst Johannes Paul II. erstmals Vertreter verschiedener Weltreligionen nach Assisi eingeladen, um gemeinsam für den Weltfrieden zu beten.
Rachel: Religiöse Akteure in Friedensbemühungen einbeziehen
Rachel erklärte vor seiner Reise, angesichts der zahlreichen Krisen weltweit sei es wichtiger denn je, religiöse Akteure in Friedensbemühungen einzubeziehen. Zudem gelte es, die Möglichkeiten des interreligiösen Dialogs und des weltweiten Friedensengagements auszuloten. Religiöse Akteure hätten in vielen Teilen der Welt durch ihren gesellschaftlichen Einfluss oft mehr Wirkung als staatliche Akteure und könnten so maßgeblich zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen.
Quelle: DOMRADIO.DE / KNA, 23.10.2026