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Go&Change Vorwürfe - Kinder und Erziehung

Go&Change Vorwürfe - Kinder und Erziehung
Symbolbild "Kinder Erziehung" bei Go&Change, Lülsfeld, KI generiertes Bild

Dossierunterseite 17 zu Go&Change

Hier finden sich alle Vorwürfe aus dem Bereich "Kontrolle" aus Presse und Verfahren (Stand 26.06.2026)

Go&Change Presseberichte - Dossierunterseite
Wir haben die folgende Presseberichterstattung (Stand 15.06.2026, 1.080 ausgedruckte DIN A4-Seiten) gesammelt, systematisiert und in unsere Auswertung mit einbezogen: Liste der von uns untersuchten Presseberichte über Go&Change (15.06.2026) * Die Kitzinger: May 26, 2020 – Bürgermeister zu „Go& Change“: Vorwürfe aufklären * Die Kitzinger: Jun 02,

Bewertung von Kinder und Erziehung bei Go&Change

Die vorliegenden Vorwürfe kann ich aus eigener Erfahrung und aus den Ermittlungen bisher nicht bestätigen.

In familienrechtlicher Sicht gibt es aktuell keine Beschlüsse, die ein Sorgerecht entziehen oder ein Gefährdungspotential in der Gemeinschaft feststellen. Das Oberlandesgericht Bamberg hat explizit eine vorläufige Entziehung der elterlichen Sorge aufgehoben, wegen schwerwiegender Ermittlungs- und Rechtsmängel, die bis zur Negierung von Art. 1 Abs. 1 GG gereicht haben.

In einem anderen Verfahren wurde explizit festgestellt, dass der dort betroffene Vater keine konkrete Gefahr für seine Kinder darstellt und er damit jederzeit unbegleiteten Umgang im Rahmen einer üblichen, großzügigen Umgangsregelung haben kann. Weitere sorgerechtliche Verfahren sind nicht bekannt. Zur Abklärung der oben dargelegten Vorwürfe ist auf die weiteren bekannten Verfahren hinzuweisen.

Dass es zu Aufsichtspflichtverletzungen mit tragischen Folgen kam, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hierdurch gerade nicht die Gemeinschaft angeklagt oder in ihrem Bestand gefährdet wurde. Es gab keine sorgerechtlichen oder verwaltungsrechtlichen Maßnahmen danach gegen den Verein (z.B. als Dritter i.S. §1666 BGB). Auch die Strafbehörden haben sich nur gegen die Aufsichtspflichtverletzer, nicht gegen das Kloster bzw. die Leitung(en) aufgrund des Systems gewandt.

Stattdessen fällt natürlich auf, dass eine Vielzahl der Erziehungsaspekte im Vorbehalt durch Verfahrensbeistände, Gutachter und Jugendamtsmitarbeiter sich dem Sekten-Narrativ unterordnend beugen und dieses nicht kritisch würdigen und nur wiederholen, was daher dazu führt, dass eine entsprechende negative Entwicklung sich durch die Akten zieht, die allerdings allesamt in den mir zur Verfügung stehenden Unterlagen ausgeräumt und nicht vertieft werden konnten, allerdings eben auch gegen erheblichen Widerstand. Wir erkennen in vielen Verfahren, dass die Behörden sich schwer tun, einmal getroffene faktische Fehlentwicklungen in ihrer Meinungsbildung richtig zu stellen oder eine neutrale Datenbasis vor einer Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

Jedenfalls hat die Gemeinschaft als solches sogar eigenständige Verfahren angestrebt, um bestimmte Rechtsfragen um Sorgerecht, Umgang und Erziehung klären zu lassen. Deren Beantwortung wurde durch die Verwaltung bisher nicht ausgeführt. Einige Verfahren sind noch offen, andere positiv beendet. Die offenen werden im Hinblick auf die jüngeren Verfahren keine negativen Erkenntnisse hervorbringen, sondern wahrscheinlich positive.

Der Bericht der Mainpost über das Verfahren über Kinderentziehung ist an dieser Stelle doch das beste Beispiel, denn dieser Artikel macht deutlich, dass man an einer fairen Bewertung, zum Beispiel der europarechtlichen Rechtsfrage, aber auch der Faktenlage, wer hat was getan, gar kein Interesse hatte, sondern diese Fragen quasi ignoriert, um weiter am Sekten-Narrativ festhalten zu können.

Nach alledem kann ich im Moment keine Gefährdung von Kindern im Umfeld des Klosters festgestellt werden.

Die Befragungen von Mitglieder, neutralen Personen und die Auswertung von Presseberichten wie Akteninhalten konnte den Vorwurf Probleme in der Erziehung und um Umgang mit Kindern bisher nicht bestätigen. Vergangene Aspekte negativer Art (Kindestod) sind gerichtlich als Versagen einzelner festgestellt.
Das AG Haßfurt schließt eine aktuelle Gefährdung aus. Eine Beweiserhebung durch ein Gutachten kam zu keinem anderen Ergebnis. Gleichwohl erhobene Vorwürfe wurden nicht ermittelt und folgerichtig weder in Gutachten noch Beschluss verwertet.

Kein bestätigtes Guru-System

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Diese Seite ist eine Dossierunterseite zum Dossier über die Entwicklungsgemeinschaft für Lebensqualität Go&Change in Lülsfeld.

Entwicklungsgemeinschaft für Lebensqualität Go&Change
Dossier über die “Entwicklungsgemeinschaft für Lebensqualität Go&Change” und die Vorwürfe rund um diese Gemeinschaft sowie die subjektive Einschätzung von FOREF anhand objektiver Kriterien.

Weitere Infos zu Go&Change finden Sie über den Tag.

Michael Langhans

Michael Langhans

Executive Director FOREF Deutschland, Volljurist, Familienrechtsexperte und Menschenrechtsaktivist.

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