Dossierunterseite 17 zu Go&Change
Hier finden sich alle Vorwürfe aus dem Bereich "Kontrolle" aus Presse und Verfahren (Stand 26.06.2026)

- „der Behördenfürsorge entzogen“ Sonderartikel Mainpost – Todesfälle, Missbrauch, Psychodruck: Chronologie der Vorwürfe gegen Go&Change 20.05.2024
- „Mütter anhalte, ihre Kinder nicht zu umarmen“ Die Kitzinger, 26.05.2020
- „die waren an der Tagesordnung“, Podcast „Im Schattenkloster“, Folge 4
- „Kinder, die Aufmerksamkeit einforderten, ignoriert“, Die Kitzinger, 26.05.2020
- „weil das gesuchte Kind weiter verschwunden ist“, Sonderartikel Mainpost – Todesfälle, Missbrauch, Psychodruck: Chronologie der Vorwürfe gegen Go&Change, 20.05.2024
- „die kleinen Kinder uns ja nur terrorisieren wollen“, Podcast „Im Schattenkloster“, Folge 4
- „die Kinder halt auch schon Arschlochanteile haben“, Podcast „Im Schattenkloster“, Folge 4
- „zwei kleine Kinder kurz hintereinander bei Unfällen im Kloster sterben“ Süddeutsche – Der Guru und seine Dämonen, 13.11.2024
- „einen Jungen vor dem Jugendamt versteckt“, Main-Post – „Go&Change“-Mitglieder standen in Schweinfurt erneut vor Gericht, weil sie ein Kind versteckt haben sollen, 06.10.2025
- „Kind … gesucht“, Main-Post, 16.05.2024
- „jeweils 1400 Euro an den Kinderschutzbund“, Main-Post – „Go&Change“-Mitglieder standen in Schweinfurt erneut vor Gericht, weil sie ein Kind versteckt haben sollen, 06.10.2025
- „gedeckt und unterstützt“, Mainpost – 'Go&Change'-Mitglieder standen erneut vor Gericht, weil sie ein Kind versteckt haben sollen
- „zunächst ins Ausland verbracht“, Mainpost – 'Go&Change'-Mitglieder standen erneut vor Gericht, weil sie ein Kind versteckt haben sollen, 07.10.2025
- „Anklage wegen Kindesmissbrauchs“, Main-Post – „Go&Change: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Kindesmissbrauchs“, 15.12.2021
- „Polizei sucht nach einem Kind“, Main-Post – „Nach Festnahme von Go&Change-Guru“, 22.05.2023
- „Doch von dem Kind fehlte jede Spur.“, Main-Post – „Go&Change“-Mitglieder standen in Schweinfurt erneut vor Gericht, weil sie ein Kind versteckt haben sollen, 06.10.2025
- „wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes … verurteilt“, Main-Post – „Go&Change: Ehemaliger Klosterbewohner wegen Kindesmissbrauchs verurteilt“, 23.02.2022
- „Verdachts der Entziehung Minderjähriger“, Main-Post – „Vor fünf Wochen wurde der Go&Change-Guru festgenommen“, 21.06.2023
- „stirbt bei einem Spaziergang in der Nacht“, Sonderartikel Mainpost – Todesfälle, Missbrauch, Psychodruck: Chronologie der Vorwürfe gegen Go&Change, 20.05.2024
- „Ein einjähriger Junge ertrinkt in einem Löschteich“, Sonderartikel Mainpost – Todesfälle, Missbrauch, Psychodruck: Chronologie der Vorwürfe gegen Go&Change, 20.05.2024
- „um Kinder, die nachts weinten, werde sich nicht gekümmert“, Die Kitzinger, 26.05.2020
- „Besitz kinder- und jugendpornografischer Schriften“, Die Kitzinger, 16.12.2021
- „16 einschlägige Fotos“, Die Kitzinger, 24.02.2022
- „wegen fahrlässiger Tötung ermittelt“, Die Kitzinger, 16.12.2021
- „von Mitgliedern beaufsichtigt wurde“, Die Kitzinger, 16.12.2021
- „Eltern wenig mitzureden hätten“, Die Kitzinger, 02.06.2020
- „eine Art ‚Schichtsystem‘“, Die Kitzinger, 24.02.2022
Bewertung von Kinder und Erziehung bei Go&Change
Die vorliegenden Vorwürfe kann ich aus eigener Erfahrung und aus den Ermittlungen bisher nicht bestätigen.
In familienrechtlicher Sicht gibt es aktuell keine Beschlüsse, die ein Sorgerecht entziehen oder ein Gefährdungspotential in der Gemeinschaft feststellen. Das Oberlandesgericht Bamberg hat explizit eine vorläufige Entziehung der elterlichen Sorge aufgehoben, wegen schwerwiegender Ermittlungs- und Rechtsmängel, die bis zur Negierung von Art. 1 Abs. 1 GG gereicht haben.
In einem anderen Verfahren wurde explizit festgestellt, dass der dort betroffene Vater keine konkrete Gefahr für seine Kinder darstellt und er damit jederzeit unbegleiteten Umgang im Rahmen einer üblichen, großzügigen Umgangsregelung haben kann. Weitere sorgerechtliche Verfahren sind nicht bekannt. Zur Abklärung der oben dargelegten Vorwürfe ist auf die weiteren bekannten Verfahren hinzuweisen.
Dass es zu Aufsichtspflichtverletzungen mit tragischen Folgen kam, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hierdurch gerade nicht die Gemeinschaft angeklagt oder in ihrem Bestand gefährdet wurde. Es gab keine sorgerechtlichen oder verwaltungsrechtlichen Maßnahmen danach gegen den Verein (z.B. als Dritter i.S. §1666 BGB). Auch die Strafbehörden haben sich nur gegen die Aufsichtspflichtverletzer, nicht gegen das Kloster bzw. die Leitung(en) aufgrund des Systems gewandt.
Stattdessen fällt natürlich auf, dass eine Vielzahl der Erziehungsaspekte im Vorbehalt durch Verfahrensbeistände, Gutachter und Jugendamtsmitarbeiter sich dem Sekten-Narrativ unterordnend beugen und dieses nicht kritisch würdigen und nur wiederholen, was daher dazu führt, dass eine entsprechende negative Entwicklung sich durch die Akten zieht, die allerdings allesamt in den mir zur Verfügung stehenden Unterlagen ausgeräumt und nicht vertieft werden konnten, allerdings eben auch gegen erheblichen Widerstand. Wir erkennen in vielen Verfahren, dass die Behörden sich schwer tun, einmal getroffene faktische Fehlentwicklungen in ihrer Meinungsbildung richtig zu stellen oder eine neutrale Datenbasis vor einer Entscheidungsfindung zu ermöglichen.
Jedenfalls hat die Gemeinschaft als solches sogar eigenständige Verfahren angestrebt, um bestimmte Rechtsfragen um Sorgerecht, Umgang und Erziehung klären zu lassen. Deren Beantwortung wurde durch die Verwaltung bisher nicht ausgeführt. Einige Verfahren sind noch offen, andere positiv beendet. Die offenen werden im Hinblick auf die jüngeren Verfahren keine negativen Erkenntnisse hervorbringen, sondern wahrscheinlich positive.
Der Bericht der Mainpost über das Verfahren über Kinderentziehung ist an dieser Stelle doch das beste Beispiel, denn dieser Artikel macht deutlich, dass man an einer fairen Bewertung, zum Beispiel der europarechtlichen Rechtsfrage, aber auch der Faktenlage, wer hat was getan, gar kein Interesse hatte, sondern diese Fragen quasi ignoriert, um weiter am Sekten-Narrativ festhalten zu können.
Nach alledem kann ich im Moment keine Gefährdung von Kindern im Umfeld des Klosters festgestellt werden.
Die Befragungen von Mitglieder, neutralen Personen und die Auswertung von Presseberichten wie Akteninhalten konnte den Vorwurf Probleme in der Erziehung und um Umgang mit Kindern bisher nicht bestätigen. Vergangene Aspekte negativer Art (Kindestod) sind gerichtlich als Versagen einzelner festgestellt.
Das AG Haßfurt schließt eine aktuelle Gefährdung aus. Eine Beweiserhebung durch ein Gutachten kam zu keinem anderen Ergebnis. Gleichwohl erhobene Vorwürfe wurden nicht ermittelt und folgerichtig weder in Gutachten noch Beschluss verwertet.

Weitere Artikel und Hinweise
Diese Seite ist eine Dossierunterseite zum Dossier über die Entwicklungsgemeinschaft für Lebensqualität Go&Change in Lülsfeld.

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