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Die Rolle von Weltanschauungsbeauftragten der christlichen Kirchen am Beispiel des Sektenbeauftragten Dr. Pöhlmann und Go&Change

Welche Rolle spielen Weltanschauungsbeauftragte der Kirchen? Eine kritische Analyse am Beispiel von Sektenbeauftragtem Dr. Pöhlmann und „Go and Change“.

Die Rolle von Weltanschauungsbeauftragten der christlichen Kirchen am Beispiel des Sektenbeauftragten Dr. Pöhlmann und Go&Change
Symbolbild, KI generiert
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Dieser Artikel ist auch Unterseite des Dossiers zu Go and Change

Ich hatte bereits vor einiger Zeit die pauschalen und unbegründeten Behauptungen des Weltanschauungsbeauftragten der ELK Bayern, Dr. Matthias Pöhlmann, zum Thema Scientology kritisiert.

Ich hab mich dann ein wenig umgehört und bin bei Go&Change hängen geblieben, deren Status wir aktuell und umfangreich zertifizieren und die auch bereits das Vergnügen hatten, mit Dr. Pöhlmann sprechen und seine Arbeit erleben zu können. Der Vorteil: Die Vorgehensweisen sind umfassend dokumentiert.

Zum Lebenslauf von Dr. Pöhlmann

Er ist ein  evangelisch-lutherischer Theologe. Er war Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen im Bereich Christliche Publizistik, für Missions- und Religionswissenschaft (sic!) sowie Ökumenische Theologie. Insbesondere Missionswissenschaften fällt hier auf, also ein Gebiet der Theologie, das sich mit der systematischen Erforschung der Geschichte und Praxis der christlichen Mission beschäftigt. Ob es sinnvoll ist, dass ein Missions-Experte "Sektenexperte" ist, also als jemand der als "Sendungsbote" das Ziel verfolgt, Menschen gezielt mit dem christlichen Glauben in Berührung zu bringen, mag jeder für sich selbst beurteilen. Ich halte dies für falsch.

Promoviert hat er zur "Publizistische Apologetik. Die Auseinandersetzung der Apologetischen Centrale mit religiös-weltanschaulichen Bewegungen in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“

Pöhlmann selbst definiert Apologetik wie folgt:

"Apologetik, das öffentliche Rechenschaftablegen in der Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen und religiösen Bewegungen, gehört von jeher zum Wesen christlichen Glaubens."

Pöhlmann, EZW Texte 154

Das Deutsche Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache definiert den Begriff etwas anders:

Apologetik (von altgriechisch apologia „Verteidigungsrede“) ist diewissenschaftliche und vernunftgemäße Rechtfertigung und Verteidigung einer Weltanschauung. Historisch stammt der Begriff aus der theologische Disziplin, die den christlichen Glauben gegenüber kritischen Einwänden und Zweifeln rational und argumentativ absichern will.

Auch Kubsch und Schirrmacher definieren dies so:

Apologetik ist denkerische Rechtfertigung und Verteidigung des christlichen Glaubens.

Auch hier ist sein Spezialgebiet also nicht die Religionssoziologie, sondern Verteidigung seines Glaubens, wenn auch um andere Weltanschauungen erweitert: Aber eben immer aus einem "missionarischen Blickwinkel".

Pöhlmanns Tätigkeitsselbstverständnis

Im Dokument "ELKB-Weltanschauunge-Selbstbeschreibung-Poehlmann-2014.pdf" - Der beauftragte Kirchenrat Dr. Matthias Pöhlmann - schreibt er zu seiner Tätigkeit:

Als Landeskirchlicher Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen beobachte ich die Entwicklung religiöser und weltanschaulicher Gruppierungen im Kontext der Gegenwartskultur. Als evangelischer Theologe analysiere und deute ich diese Entwicklungen aus der Perspektive eines christlichen Wirklichkeitsverständnisses. In meinen Analysen und Bewertungen stütze ich mich auf Quellenmaterial, interne und externe Literatur, Fachpublikationen (auch interdisziplinär), Erfahrungsberichte Betroffener, Internet-Recherchen und eigene Feldforschung. Meine Ergebnisse stelle ich Betroffenen und Interessierten zur Verfügung. Dies geschieht in persönlicher Beratung, in Vorträgen, Seminaren oder bei Fortbildungsveranstaltungen. Zu den Zielgruppen meiner Arbeit zählen: Multiplikatoren, Lehrer/innen, Erzieher/-innen, Journalisten /-innen. Darüber hinaus publiziere ich meine Einschätzungen in Artikeln und Fachbeiträgen.

Der erste Fehler ist meines Erachtens, dass er Religionsfreiheit "aus der Perspektive eines christlichen Wirklichkeitsverständnisses" bewerten will.

Er rühmt sich "Feldforschung":

Feldforschung ist ein empirisches Verfahren der Erhebung kultur- und sozialwissenschaftlicher Daten an Ort und Stelle sowie in ihren lebensweltlichen Zusammenhängen.

Die Ansätze von Eileen Barker werden aber explizit nicht erwähnt:

Teilnehmende Beobachtung: Sie lebte zeitweise in den Gemeinschaften.
Tiefeninterviews: Sowohl mit aktiven Mitgliedern als auch mit Aussteigern.
Kontrollgruppen: Sie verglich die Mitglieder mit Menschen ähnlichen Alters und Hintergrunds, die keine „Moonies“ waren.

Zudem stellt er seine Ergebnisse nicht öffentlich, sondern nur "Betroffenen" und "Interessierten" zur Verfügung - etwas, das gegen wissenschaftliches Arbeiten, Nachprüfbarkeit und Transparenz spricht, vor allem aber aber den Diskurs unterbindet.

Spannend ist dabei auch, dass er in den Fokus seiner Arbeit "Multiplikatoren" stellt und Journalisten (Definition nach Wikipedia):

Als Multiplikatoren im Bildungsbereich gelten Personen, Einrichtungen, Publikationsorgane und Medien, die Fachinformationen, Fachwissen, Fachkönnen, Forschungsergebnisse und Lehrmeinungen an andere weitergeben und damit zu ihrer Verbreitung beitragen.

Er steht also nach wie vor zu seiner missionarischen Grundeinstellung, die ihm wichtiger ist als Betroffenen neutral-aufklärend zu helfen.

Die Causa Go&Change und Herr Dr. Pöhlmann

Im Jahr 2018 erfährt Go&Change durch Dritte aus einer "Jahrestagung der Landesbeauftragten für weltanschauliche Fragen" in Erfurt aus Gesprächen u.a. mit Dr. Pöhlmann, dass "Go&Change als Gemeinschaft mit Machtmissbrauch bekannt sei" (Quelle Aufruf zum Dialog).

Zu diesem Zeitpunkt hatte Dr. Pöhlmann (und andere) noch keinen Kontakt mit Go&Change gehabt, also weder mit Mitgliedern der Weltanschauungsgemeinschaft gesprochen noch damit Aussagen Dritter ("Aussteiger"?) verifiziert oder falsifiziert. Dabei ist wichtig zu betonen, dass die ersten kritischen Presseberichte aus dem Jahr 2020 herrühren und der tragische Zwischenfall eines in einem Teich ertrunkenen Kindes 2019 erfolgte, zu einer Zeit, als Go&Change also noch nicht in den Medien war. "Bekannt" war damals also offenkundig nichts, er hatte wohl etwas "gehört".

Go&Change reagierte durch Felix Krolle mit der Transparenz, die das Vorgehen von Pöhlmann missen lies: Er rief Herrn Dr. Pöhlmann an, um die "Diffamierung aus der Welt zu schaffen".

Herr Dr. Pöhlmann reagierte sehr gereizt auf meinen Anruf, und nachdem ich ihm klar machte, dass ich nicht an den Namen der Personen interessiert war, die sich bei ihm über uns beschwert haben, sondern an einem Gespräch und einer Klärung, verwies er mich nach einigem hin und her an seinen Kollegen Dr. Jürgen Lohmayer in Würzburg (Felix Krolle, Go&Change Urgestein und Mitgründer, laut offiziellen Unterlagen von Verwaltungsbehören auch als "Guru" diffamiert)

Somit kam es dann nach einem professionellen Gespräch mit dem Katholiken Dr. Lohmayer zu einem Treffen am 26.03.2019.

Das Treffen in Lülsfeld am 26.03.2019

Der Ablauf wird von Go&Change in etwa geschildert wie folgt:

Hier in Kürze der Ablauf:

• Eine Gruppe von ca. 8 Weltanschauungsbeauftragten kam uns besuchen. Von uns nahmen, neben Felix Krolle, noch ca. 6 weitere Frauen und Männer aus unserem Leitungskreis teil.
• Wir erzählten offen von unserem Leben, unserer Ausrichtung und unseren Hintergründen.
• Auf alle gestellten Fragen gaben wir ausführliche Antworten.
• Die Weltanschauungsbeauftragten waren kritisch, aber schienen sich mit unseren Antworten zufrieden zu geben. Dialog im Sinne von einem gemeinsamen Bemühen um Verständnis gab es von Seiten der Weltanschauungsbeauftragten wenig. • Sie hörten sich hauptsächlich an, was wir zu sagen hatten.
• Wir baten darum, in Kontakt zu bleiben, falls es weitere Dinge zu klären gebe oder noch Fragen auftauchen sollten. Wir waren und sind immer an Dialog und einem gemeinsamen Ringen um ein gesundes und glückliches Leben interessiert.
• Die Weltanschauungsbeauftragten verabschiedeten sich freundlich.

Aus Sicht von Go&Change waren damit alle Aspekte besprochen und geklärt. Nachfragen kamen keine, Gespräche mit "normalen" Mitgliedern oder neutralen Personen (Nachbarn, Bürgermeister, Ortsvereine) aus Lülsfeld fanden nicht statt.

Über ein Jahr geriet Go&Change bei Dr. Pöhlmann in Vergessenheit, bis dann am 22.05.2020 ein Artikel in der Main-Post erschien: „Psychodruck und sexualisierte Gewalt in ehemaligem Kloster?“

Der Main-Post-Artikel vom 22.05.2020

Die Main-Post schafft es in ihrem Artikel immerhin, Bürgermeister und Ortsansässige zu zitieren. "Sie haben sich sehr gut integriert und helfen, wo sie nur können.", "Ich kann nichts Negatives sagen, sie haben sich nichts zu Schulden kommen lassen".

Und noch deutlicher:

Von Gewalt im Kloster habe er "nie was mitbekommen", sagt Ex-Bürgermeister Anger. "Ich kann es mir auch nicht vorstellen." Es gebe zwar eine Hierarchie im Kloster, "aber wenn man 40 Personen unter einen Hut bringen will, da braucht es Regeln, um eine solche Gruppe zu führen", sagt er. Und: Alle im Kloster "haben diese Lebensform freiwillig gewählt". Sein Nachfolger Heinrichs sagt: Keiner der Ausgezogenen "ist zu uns gekommen und hat sich über 'Go&Change' beschwert".

Die Presse schafft also, was die "Experten" ein Jahr vorher nicht erreicht haben: Wissenschaftlich valide verschiedene Quellen heranzuziehen.

Doch wie haben die Weltanschauungsbeauftragten zu dem Artikel beigetragen?

Wie der Weltanschauungsbeauftragte des Bistums die Gemeinschaft einschätzt
Der Weltanschauungsbeauftragte der Diözese Würzburg, Jürgen Lohmayer, reiht "Go&Change" ein in die vielen " sozial - utopischen Lebensgemeinschaften", die sich in den letzten Jahren gegründet hätten. Matthias Pöhlmann, Lohmayers Kollege in der evangelischen Kirche und dort Sektenbeauftragter für ganz Bayern, warnt auf Nachfrage eindringlich vor der Gruppe. Beide waren im März 2019 zusammen mit sechs weiteren bayerischen Weltanschauungsbeauftragten in Lülsfeld, haben sich ein Bild gemacht. "Alle waren freundlich und höflich", war Lohmayers Eindruck. Wen die Besucher allerdings nicht zu Gesicht bekamen, war K.K., und das, obwohl Lohmayer und Pöhlmann mehrfach nach ihm gefragt hätten.
Laut Lohmayer würden in der Gemeinschaft methodische Instrumente aus dem Feld der Psychologie wie zum Beispiel "Integrale Strukturaufstellungen mit Tiefenanalyse" eingesetzt, die hier jedoch ohne anerkannte psychotherapeutische Qualifikation angewandt würden. Für
ihn ist "Go&Change" eine "Psychogruppe mit hohem Konfliktpotential". Er sagt: "Gruppendynamische Prozesse, Leitungs- und Machtstrukturen, Sozialkontrolle, totales Engagement, Trennung vom bisherigen sozialen Umfeld" seien immer wieder Thema in den Beratungsgesprächen, die er mit Aussteigern und Angehörigen geführt habe. "Man muss sich den gruppendynamischen Zusammenhang so vorstellen", erläutert Lohmayer: "Je mehr ich von einer Person weiß - gerade auch in sexueller und partnerschaftlicher Hinsicht - umso mehr Macht gewinne ich über sie, desto steuerbarer wird sie und desto verletzlicher wird sie
letztendlich."

Pöhlmann wird nur mit einer unspezifischen "Warnung" zitiert. Der "Machtmissbrauch", von dem er bereits 2018 gewusst oder weitererzählt haben soll, bleibt unerwähnt.

Die Kritik seines Kollegen Lohmayer ist dabei umfangreicher. Zwar erwähnt dieser das Telefonat mit Felix Krolle nicht, was ein Transparenzproblem sein könnte, bestätigt aber freundliche Bewohner - was auch mein Eindruck nach mehreren, auch mehrtägigen Besuchen ist.

Die Sichtweise von Go&Change zum Zeitungsartikel

Ich gebe hier die Sichtweise von Go&Change zum Treffen im März 2019 sowie zum Zeitungsartikel ungeändert wieder. Ich mache mir diese Aussagen an dieser Stelle aber nicht zu eigen.

1. Zitat: "Laut Lohmayer würden in der Gemeinschaft methodische Instrumente aus dem Feld der Psychologie wie zum Beispiel "Integrale Strukturaufstellungen mit Tiefenanalyse" eingesetzt, die hier jedoch ohne anerkannte psychotherapeutische Qualifikation angewandt würden."

Kommentar zu 1.:

Felix Krolle hat beim Ausbilder dieser Methode ein Master-Zertifikat, und wir haben diese Methode bei uns weiterentwickelt. Diese Methode ist nicht "anerkannt", insofern kann es dafür auch keine "anerkannte Qualifikation" geben. Sie wird vielfach im Bereich des Coachings angewendet, wofür Felix Krolle besagtes Master-Zertifikat hat. Hier wird also absichtlich ein falsches Bild erzeugt. Abgesehen davon hatten und haben wir Ärzte, Pädagogen und Psychologen in unseren Reihen.

2. Zitat: ",Man muss sich den gruppendynamischen Zusammenhang so vorstellen‘, erläutert Lohmayer: ,Je mehr ich von einer Person weiß – gerade auch in sexueller und partnerschaftlicher Hinsicht – umso mehr Macht gewinne ich über sie, desto steuerbarer wird sie und desto verletzlicher wird sie letztendlich.‘"

Kommentar zu 2.:

Wenn das tatsächlich stimmen würde, dann wären u.a. Felix Krolle und Kai Krischik (K.K.) die steuerbarsten Personen in der ganzen Gemeinschaft, denn über kein Intimleben ist so viel bekannt, wie über ihres. Sie nehmen Transparenz wirklich ernst und gehen mit bestem Beispiel voran.

Ganz grundsätzlich möchten wir der Sichtweise von Dr. Lohmayer widersprechen, da dies zu Ende gedacht bedeuten würde, dass es für zwischenmenschlichen Kontakt und harmonisches Zusammenleben nicht förderlich ist, sich offen über Fragen von Sexualität und Partnerschaft auszutauschen. Gerade die Möglichkeit offenen, vertrauensvollen Austausches zu persönlichen Themen macht doch die Qualität von Freundschaft oder Partnerschaft aus, nach der sich die meisten Menschen sehnen. Dasselbe gilt in Gemeinschaft, wenn freundschaftliche Räume in größeren Gruppen gepflegt werden, man sich gegenseitig in Aufbau und Pflege von Partnerschaft und Familie unterstützen möchte, und Dynamiken rund um Sexualität und Partnerschaft nicht zu Konflikten und unterschwelligen Spannungen im nahen Zusammenleben führen sollen. Blicken wir auf die Gesellschaft, so sind Menschen immer dann verletzbar und steuerbar, wenn Tabuthemen existieren über die man nicht offen sprechen darf, und dadurch Erpressbarkeit entsteht. Bis vor Kurzem war beispielsweise gelebte Homosexualität noch eine gefährliche Waffe in den Händen politischer Gegner. In letzter Konsequenz spricht Dr. Lohmayer hier aus einer Perspektive grundsätzlichen Misstrauens zwischen Menschen, das als naturgegebene Notwendigkeit erscheint und spricht auch dem Einzelnen ab, erkennen zu können, wo Vertrauen, Offenheit und Transparenz angebracht ist und wo nicht.

3. Zitat: "Es begann vor einigen Monaten mit einem Hintergrundgespräch bei Jürgen Lohmayer, dem Weltanschauungsbeauftragten der Diözese Würzburg."

Kommentar zu 3.:

Welches Interesse hat Herr Dr. Lohmayer, dass ein Artikel über uns erscheint, während er nicht einmal versucht, mit uns Kontakt aufzunehmen?

In einer ausführlichen eMail nahm Felix Krolle daher mit Dr. Lohmayer und Dr. Pöhlmann Kontakt auf (27.05.2020):

Sehr geehrter Herr Lohmayer, sehr geehrter Herr Pöhlmann,

wir sind erschrocken über Ihre Aussagen in der Mainpost über uns. Sind wir bei dem VON UNS initiierten Gespräch nicht gut auseinander gegangen mit der Bitte, dass Sie sich bei uns melden, wenn es noch etwas zu klären gibt?! Der Artikel ist schwer tendenziös und die gegen uns vorgetragenen Vorwürfe sind absurd. Unsere erste öffentliche Stellungnahme ist zu finden unter: https://goandchange.de/aktuelles/

Wir gehen davon aus, dass Sie den Artikel nicht vor der Veröffentlichung gelesen haben und fragen uns, ob Sie hinter der Veröffentlichung stehen.

Wenn nicht, bitten wir Sie um eine entsprechende Gegendarstellung.

Wir sind in alle Richtungen transparent und stehen im Kontakt mit allen Akteuren (der Mainpost, der Gemeinde Lülsfeld, den Erlöserschwestern, dem Jugendamt, unseren ehemaligen Bewohnern sowie Sebastian Stark und Ralf B.) und informieren alle Genannten über alle Schritte, die wir gegangen sind und gehen werden:

- Wir tragen gerade alle Informationen zusammen, die für eine Aufklärung der Vorwürfe relevant sind

- In unserer Stellungnahme haben wir nach Erlebnisberichten unserer Gäste gefragt. Diesem Aufruf kommen immer mehr Menschen nach und wir erhalten berührende Berichte und Zusprüche

- Wir haben eine E-Mail an alle ehemaligen Bewohner mit der Bitte ihre Erfahrungen der Mainpost vorzutragen, geschickt (die Autoren des Mainpost Artikels im CC). Sie finden die E-Mail im Wortlaut weiter unten. Auch hier melden sich immer mehr unserer ehemaligen Bewohner mit empörten E-Mails über den Artikel und die guten Erfahrungen bei uns.

- Wir lassen durch einen Anwalt mögliche rechtliche Schritte prüfen

- Wir stehen im Kontakt mit anderen Medien

- Wir werden allen Akteuren zu gegebener Zeit unsere Gegendarstellung inkl. aller Berichte unserer ehemaligen und aktuellen Bewohner, unserer Gäste und Freunde zukommen lassen, mit der Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch, bei dem wir alles durchgehen, besprechen und Lösungen erarbeiten können. Wir hoffen dabei einen konstruktiven Weg für uns alle zu finden.

Herzliche Grüße, Felix Krolle

An dieser Stelle hat Go&Change einen Fehler gemacht. Denn zumindest Dr. Pöhlmann schreibt auf seiner Webseite, dass er Artikel immer zur Autorisierung freigeben muss:

Screenshot, Quelle https://weltanschauungen.bayern-evangelisch.de/kontakt.php

Meine Sichtweise zu den Darstellungen der Main-Post bzw. den Zitaten der Sektenbeauftragten

Wer Transparenz fordert, sollte diese auch gewähren. Dazu gehört, dass man alle Rechercheergebnisse benennt, insbesondere aber redaktionelle Vorgespräche. Den eigenen Missionierungsauftrag sollte man klar benennen, zumal Pöhlmann dies als Sektenkriterium sieht. Da Pöhlmann Artikel "absegnet", muss er sich m.E. auch die Aussagen Lohmayers, an den er Krolle verwiesen hatte, zurechnen lassen.

Dazu gehört auch, die eigene Fachkompetenz (kein Jurist, kein Psychologe!) zu erkennen und kundzutun. Die Frage, ob eine psychotherapeutische Qualifikation notwendig ist:

Integrale Strukturaufstellungen mit Tiefenanalyse sind eine hochwirksame, systemische Methode, die komplexe Beziehungsgeflechte in Unternehmen, Familien oder der eigenen Psyche räumlich visualisiert. Sie verbinden klassische Aufstellungsarbeit mit der integralen Theorie nach Ken Wilber (AQAL) und ermöglichen es, unbewusste Dynamiken, Konflikte oder Blockaden tiefgreifend zu erkennen und zu lösen

Eine psychotherapeutische Qualifikation (also eine Approbation) sind nicht erforderlich:

Die (Coaching-)Ausbildung richtet sich an Berater, Coaches, Manager, Trainer, Pädagogen, Therapeuten und alle, die strukturiert lernen möchten, Integrale Strukturaufstellungen in ihre Arbeit zu integrieren (auch Ergänzung für Familienaufsteller). Vorerfahrungen in Aufstellungsarbeit sind nützlich, aber nicht unbedingt erforderlich.

Psychotherapie, die Lohmayer anspricht, ist gesetzlich definiert wie folgt (§1 Abs. 2 PsychThG):

Ausübung der Psychotherapie im Sinne dieses Gesetzes ist jede mittels wissenschaftlich geprüfter und anerkannter psychotherapeutischer Verfahren oder Methoden berufs- oder geschäftsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist.

Da eine Feststellung, Heilung im medizinischen, nicht esoterischen Sinn, oder Linderung von Störungen nicht beabsichtigt sind, wird die Öffentlichkeit von Lohmayer bewusst falsch informiert. Dies gilt umso mehr, als dass in Go&Change Ärzte, Psychologen und Pädagogen unterwegs sind und Felix Krolle laut eigener Aussage eine entsprechende Qualifikation erworben hat (was ich bisher, 15.06.2026, nicht nachgeprüft habe, da es mangels Psychotherapie darauf nicht ankommt).

Die Kritik an Go&Change, dass Instrumente der Psychologie ohne eine psychotherapeutische Qualifikation genutzt würden, ist daher absurd im Quadrat. Er selbst, Lohmayer, aber auch Pöhlmann, sind beides Theologen, und keine Psychologen. Sie sind auch keine Juristen, um die rechtlichen Voraussetzungen des §1 PsychThG zu prüfen. Es ist erstaunlich, wie man eigene mangelnde Qualifikation einfach so "an die Wand" redet.

Als Katholik weiss Lohmayer zudem, dass er bei "gruppendynamischen Zusammenhängen" letztlich die Beichte der katholischen Kirche selbst kritisiert, in der Priester viel über Menschen und deren Fehler erfahren, was Menschen seiner Meinung nach verletzlicher und steuerbarer macht.

Verkannt wird weiter, dass man per se in einer großen Wohngemeinschaft wie in einer Familie viel über die anderen weiß und mitbekommt, egal ob man will oder nicht. Ich lese hier eine gewisse Lebensfremdheit aus dem Elfenbeinturm der christlichen Kirchen.

Alle Aussagen im Zeitungsartikel sind nicht nachprüfbar geschildert.

Meine eigene Recherche ("Feldforschung", wenn man Pöhlmanns Begrifflichkeiten verwenden will) ergibt Besuche von Familienangehörigen im Kloster oder bei Familienangehörigen; Zeit mit den eigenen Kindern außerhalb des Klosters und Arbeiten in normalen, sozial wichtigen Berufen; Besuche von Freunden im Kloster, regelmäßig und für mehrere Tage; Mitgliedschaften in Vereinen und Einbindungen in das Dorfleben, was allerdings durch die Presseberichterstattung beeinflusst wird.

Ein Beispiel hierzu: Unlängst erfuhr die Gemeinschaft, dass irgendjemand das absurde Gerücht verbreitet hat, dass im Garten "Minen" vergraben seien könnten. Bei meinen Besuchen - die im Sommer auch im Garten, auch eigenständig ohne Aufpasser oder räumlich eingeschränkt, stattfanden und stattfinden werden, habe ich bisher trotz meines Übergewichts noch keine Detonantionen ausgelöst.

Wenn es zudem wahr sein sollte, was Go&Change zum 01.06.2020 schreibt, dass zwei Jahre "Geheimermittlungen" erfolgt sein sollen - ich zitiere "Eine Bewohnerin von uns erfährt völlig überraschend, dass ihre Mutter sich zwei Jahre lang mit einem befreundeten Weltanschauungsbeauftragten über Go&Change ausgetauscht hat und im Privaten erzählte Details aus dem Leben der Tochter an den Weltanschauungsbeauftragten verdreht weitergegeben hat, der diese vermutlich mit seinen Kollegen in Würzburg und München geteilt hat. Die Mutter besuchte in dieser Zeit die Gemeinschaft (im Wissen des Weltanschauungsbeauftragten?!) um uns zu überprüfen, ohne diese Absicht, ohne ihren Kontakt mit dem Weltanschauungsbeauftragten und ohne ihre Kritik an der Gemeinschaft in vollem Umfang ihrer Tochter gegenüber offen zu legen. Die Mutter wusste von dem Artikel schon bevor er erschienen ist und hat somit zusammen mit dem Weltanschauungsbeauftragten die nachhaltige Schädigung des Lebens der Tochter in Kauf genommen oder sogar gewollt. Vollkommen unverständlich ist, wie sowohl die Mutter, wie auch der Weltanschauungsbeauftragte die Tochter zwei Jahre lang in der Gemeinschaft lassen konnte, wenn das Leben hier so eine Gefahr für die Tochter dargestellt hätte" - dann hätte nicht nur der Datenschutz, sondern auch die viel gerühmte und offensichtlich nur einseitig geforderte Transparenz einen Einbezug zur Verifizierung oder Klärung von Vorwürfen gefordert.

Am 02.06.2020 versendeten die Weltanschauungsbeauftragten dann zu einem weiteren Artikel in der Main-Post eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

„Es gehört zur in der weltanschaulichen Beratungsarbeit gebotenen Sorgfaltspflicht, die sich bietenden Gelegenheiten zur Information über Gruppen und Gemeinschaften wahrzunehmen und deren Selbstverständnis, ihr Konzept, ihre Weltanschauung auch im persönlichen Austausch kennenzulernen. Diesem Ziel diente unser Besuch vor Ort am 26. März 2019. Dabei wurden Kritikpunkte benannt und es gab u.a. kritische Nachfragen zur Gruppenstruktur und zum pädagogischen Konzept. Wir Weltanschauungsbeauftragte sind unseren Klienten verpflichtet, das heißt, ihnen zuzuhören und Hilfestellung zu geben. Unser Auftrag ist es nicht, „gemeinsame Lösungen zu finden“ oder zwischen unterschiedlichen Interessen zu vermitteln. Den Menschen gegenüber, die sich an uns wenden und von ihren Konflikten z.B. mit Go&Change erzählen, sind wir zu absoluter Vertraulichkeit verpflichtet. Deren Schilderungen und die Häufigkeit solcher Berichte sind wichtige Indikatoren für die Konfliktträchtigkeit der jeweiligen Gruppe.“

Ich möchte dabei an das oben genannte, der Selbstbeschreibung Pöhlmanns (Pöhlmanns Tätigkeitsselbstverständnis, siehe oben), erinnern. Dort war von "Klienten" und einer Verpflichtung diesen gegenüber, nicht die Rede.

Ein Klient (aus lat. cliens, „Schützling“) ist eine Person, die eine beratende oder betreuende Dienstleistung in Anspruch nimmt, oft in vertrauensintensiven Bereichen wie Rechtsberatung, Steuerberatung, Sozialer Arbeit oder Psychotherapie. 

Lassen wir die formaljuristische Diskussion über §§ 2 und 5 RDG ausser betracht: Pöhlmanns Arbeit ist die Beeinflussung von "Multiplikatoren", nicht jedoch die Beratung von "Aussteigern". Ohnehin scheint mir hier die berufliche Qualifikation zu fehlen, quasi, wie es Lohmayer nennt, die psychotherapeutische Ausbildung.

Der Main-Post Artikel vom 09.06.2020, "Go&Change": Von Schwurmenschen, Hierarchien und Selbsttherapie und meine kommentierende Sichtweise

Frage: Warum haben Sie die Gemeinschaft "Go & Change" besucht?
Matthias Pöhlmann: Es gab Anfragen bei mir und auch bei meinem Würzburger Kollegen Jürgen Lohmayer. Eine kam von "Go&Change" direkt. Der Mitbegründer Felix Krolle meldete sich bei mir: Die Gemeinschaft sei öfter mit dem Vorwurf konfrontiert worden, eine Sekte zu sein.

Im ersten Artikel war hiervon leider nicht die Rede gewesen.

Dann wird inhaltlich vom Besuch erzählt. Anders als in der E-Mail vom 02.06.2020 ist hier von Vertraulichkeit offenkundig nicht die Rede, was die Aussagen hierzu etwas scheinheilig erscheinen lässt.

Was wussten Sie über "Go&Change"?
Pöhlmann: Wir versuchten zunächst über die Homepage herauszufinden, was diese...

Zudem steht die Aussage "Wir versuchten" im Widerspruch zu obiger Aussage Dritter von 2018, dass "Machtmissbrauch" bekannt sei. Entweder erzählt man der Presse die Unwahrheit, oder man hat 2018 die Unwahrheit erzählt. Wenn ich jedenfalls Informationen habe, die Ausreichen um eine Gemeinschaft negativ zu konnotieren, muss man nicht erst "Googeln". Hier wird die nicht wissenschaftliche, intransparente, nicht prüffähige und damit willkürliche Vorgehensweise dieser Experten leider deutlich.

Pöhlmann: Eine Person hat jedoch gefehlt: K.K. (Name der Redaktion bekannt), der Kopf der Gemeinschaft. Obwohl wir mehrfach nachgefragt haben, kam er nicht. Es hieß, er sei beschäftigt. Oder er würde arbeiten. Das hat mich irritiert. Wir waren schließlich angemeldet. Deshalb hätte man auch dafür sorgen müssen, dass er mit uns spricht.

Eine Begründung findet sich nicht. War eine Anwesenheit von Herrn Kai K. versprochen oder verabredet? Ich finde auch den ductus "müssen" spannend. Für wen hält sich Herr Dr. Pöhlmann, dass man ihm gegenüber erscheinen "muss"? Der Papst ist er jedenfalls offenkundig nicht, und selbst diesem gegenüber "muss" man nicht erscheinen.

Pöhlmann: Das nicht. Aber ich erfuhr aus Gesprächen mit Aussteigern, dass er sich Sonderrechte herausnimmt. Diese hätte ich mir gerne von ihm erläutern lassen.

Wieso hat er keine schriftliche Anfrage gestellt oder vorab seinen Wunsch mitgeteilt?

Widerspricht das dem Gemeinschaftsgedanken?
Pöhlmann: Eine gewisse interne Führung gibt es sicherlich überall. Auffällig für uns war diese Hierarchisierung durch "Kompetenzen" und nicht durch Wahl auf Zeit. Dass das Bewusstsein als Kompetenzkriterium gesehen wird, ist schon, sagen wir mal, ungewöhnlich. Das impliziert, dass die anderen noch nicht so weit sind und deshalb weiter unten stehen. Meist stellen sich Gruppen mit sozialutopischem Ansatz als gemeinschaftliches Projekt mit wechselndem Planungsteam vor.

Bemerkenswert finde ich, dass ein nicht demokratisch legitimierter "beauftragter" "Missionar" unter dem Deckmantel eines Weltanschauungsbeauftragten "Wahl auf Zeit" einfordert. "Wahl auf Zeit" kennt die katholische Kirche nicht. Und auch andere Konstrukte, z.B. die österreichische Expertenregierung (wenn auch nur auf Zeit) setzen Kompetenzen über Parteipolitik (die ohnehin nur partiell demokratische Wahlen zulässt, Stichwort "Fraktionsdisziplin").

Die Implikation, dass jemand mit weniger Kompetenz "unten" steht, ist willkürlich. Wenn Menschen nach ihren Fähigkeiten eingesetzt werden, entspricht das einer Realität, die die deutsche Arbeitswelt kennzeichnet. Hierin liegt nichts Auffälliges. Das "unten" oder "oben" ist ein Kriterium, das für die evangelische Kirche gelten mag, aber eben nicht zwingend für Go&Change. Der, der die Vorräte verwaltet oder der, der kocht und damit alle am Leben hält - steht der unten oder oben? Und was ist mit den freiwilligen Meldungen zum "Abräumen", die per Handzeichen beantwortet werden, wie ich mehrfach mitbekommen habe? Die ohnehin der Änderung unterworfene "Hierarchie" in Go&Change wird hier nicht thematisiert, obwohl sie wesentlicher Bestandteil der "Entwicklung" der "Entwicklungsgemeinschaft" ist. Hat er hiervon nie etwas mitbekommen in seiner "Feldforschung"?

Pöhlmann: Mein Eindruck war: Das ist doch eine sehr anstrengende Geschichte, eine ständige Tribunal-Situation. Man muss sich selbst bespiegeln oder wird bespiegelt.

Das entspricht nicht meiner Erfahrung. Man sitzt eben nicht "ständig" zusammen. "Man", also "jedermann" wird auch nicht laufend "bespiegelt". Hier werden Vermutungen als Fakten dargestellt. Warum hat er nicht gefragt, ob er an einer Schattenarbeit teilnehmen darf? Hatte er Angst vor einer positiven Antwort, die sein seit 2018 gefestigtes Weltbild zerstört?

Pöhlmann: Sicher, das sind alles erwachsene Menschen, die sich freiwillig in diese Situation begeben. Betont habe ich jedoch in Lülsfeld: Es ist wichtig, dass die Würde des Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft gewahrt bleibt. Wer schützt den Einzelnen vor der Gruppe? Diese Frage wurde nicht beantwortet.

Offensichtlich schützt nicht die evangelische Kirche in Bayern (siehe oben) den Einzelnen. Ob dies überhaupt notwendig ist, wäre Aufgabe seiner "Feldforschung" - aber er scheint ja bereits mit "Polyamorie" ein Problem zu haben, weil er das herausstellen muss.

Jedenfalls kann ich diese Frage mit dem FOREF-Hinweisgeber- und Meldesystem beantworten: FOREF schützt, Religionsfreiheit und Würde des Menschen.

Pöhlmann: Eigene Bedürfnisse werden als Ego-Trip dargestellt: "Das ist dein Schatten". Interessant ist auch, welches Menschenbild zum Vorschein kommt: Der Mensch hat Schatten, er wird also immer als defizitär dargestellt. Das Konzept der Schattenarbeit ist stark auf Defizite bezogen und stellt überhöhte Ansprüche an Menschen.

Auch das ist nichts, was ich bestätigen kann. Wenn man diskutiert, ob man einen Gemeinschaftshund anschafft, dann war die Antwort "wenn, dann wird das ein Hund von xy", also dem/der Person, die gefragt hat, weil man negative Erfahrungen mit "sonst kümmert sich keiner" gemacht hat.

Spannend ist dann, dass man schnell allgemein argumentiert und damit nur das Sektennarrativ stärkt, nicht mehr konkret über Go&Change spricht.

Die Einlassung von Go&Change zu diesem Artikel

Alle Antworten sind im Originaltext übernommen und stellen nicht meine Sichtweise dar:

1. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Der Mitbegründer Felix Krolle meldete sich bei mir: Die Gemeinschaft sei öfter mit dem Vorwurf konfrontiert worden, eine Sekte zu sein."

Kommentar zu 1.: Das ist nicht ganz richtig: Wir haben von einer anderen Gemeinschaft gehört, dass bei den Weltanschauungsbeauftragten über uns im Zusammenhang mit "Machtmissbrauch" gesprochen wird. Wovon uns die Weltanschauungsbeauftragten aber nicht in Kenntnis setzten. Daraufhin hat Felix Krolle Dr. Pöhlmann angerufen und ihn gefragt, was es damit auf sich habe. Er hat sehr gereizt reagiert und gemeint, dass er dazu keine Auskunft geben könne. Auf Krolles Drängen diese Vorwürfe aus der Welt zu schaffen hat Dr. Pöhlmann ihn an Dr. Lohmayer weiterempfohlen. Mit diesem hatte Krolle dann ein angenehmes Gespräch und sie haben einen Termin für das Folgejahr 2019 ausgemacht, da Dr. Lohmayer vorher keine Zeit hatte. Die Vorwürfe schienen nicht gravierend gewesen zu sein. Anders können wir uns nicht erklären, dass ein ganzes Jahr ohne Klärung nicht eine Pflichtverletzung Dr. Lohmayers dargestellt hätte.

2. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Eine Person hat jedoch gefehlt: K.K. (Name der Redaktion bekannt), der Kopf der Gemeinschaft. Obwohl wir mehrfach nachgefragt haben, kam er nicht. Es hieß, er sei beschäftigt. Oder er würde arbeiten. Das hat mich irritiert. Wir waren schließlich angemeldet. Deshalb hätte man auch dafür sorgen müssen, dass er mit uns spricht.“

Kommentar zu 2.: Kai Krischik (K.K.) und Felix Krolle sind seit jeher gleichberechtigte Gründer und zu dem Zeitpunkt gleichberechtigte Leiter der Gemeinschaft gewesen, wobei Felix Krolles Aufgabenbereich die Außenkommunikation umfasst. Insofern gab es keinen Grund, dass Kai Krischik hätte dabei sein sollen. Weiter im Artikel steht sogar zu unserer Kompetenzhierarchie: "Ganz oben rechts K.K. und Felix Krolle.", was wohl eine Gleichberechtigung bedeutet. Vor allem gab es zu diesem Zeitpunkt seitens der Weltanschauungsbeauftragten keine uns bekannten Vorwürfe gegen Kai Krischik oder sonstige Gesprächswünsche. Gesprächswünsche tauchten erstmals während des Treffens auf.

3. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Aber ich erfuhr aus Gesprächen mit Aussteigern, dass er sich Sonderrechte herausnimmt."

Kommentar zu 3.: Jeder, der mehr Verantwortung übernimmt, hat bei uns mehr Freiheiten, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Ein Geschäftsführer braucht flexiblere Strukturen und mehr Gestaltungsspielraum als ein einfacher Büroangestellter. Nur weil wir alle Lebensbereiche teilen, entsteht nicht automatisch Gleichheit dort, wo Ungleichheit sehr wichtig ist, wie z.B. mehr Verantwortung = mehr Pflichten = mehr Rechte

4. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Was mir im Haus ins Auge fiel, waren zwei Schaubilder vom Aufbau der Gemeinschaft. Es gibt eine sogenannte Kompetenzhierarchie, die durch "Kulturträger" und "Bewusstseinsgruppe" geprägt ist. Ganz oben rechts K.K. und Felix Krolle. Das zweite Schaubild in Form von konzentrischen Kreisen zeigte als innersten Kern einen sogenannten Schwurkreis."

Kommentar zu 4.: Dies fiel Dr. Pöhlmann nicht einfach ins Auge. Diese Schaubilder sind in unserem zentralen Flur aufgehangen, und sind explizit Teil unseres Experimentierens mit Führung, Sozialstrukturen und Hierarchien. In dem Gebiet haben wir uns inzwischen eine sehr hohe Expertise angeeignet. Wir haben mit den Weltanschauungsbeauftragten, ebenso wie immer mit allen anderen interessierten Gästen, ausführlich über die Schaubilder, deren Bedeutung und Entwicklung über die Jahre gesprochen. Das System ist flexibel und wird je nach Anforderung ständig überarbeitet und angepasst. So sind dort die Ergebnisse unseres täglichen Ringens um eine gesunde Gruppenstruktur festgehalten. Zentrale Fragen einer jeden Gemeinschaft und Gesellschaft sind die nach der Zugehörigkeit, nach Verantwortung, Rechten und Pflichten. Viele Kulturen und Projekte haben schon viele Antworten auf diese Fragen gefunden, die mehr oder weniger gut funktionieren. Wir haben uns vorgenommen diese zu erproben und immer weiter zu entwickeln. Diese Entwicklungsschritte sind jeweils für alle Bewohner und Gäste sichtbar dargestellt, sodass ein kontinuierlicher Diskurs gewahrt bleibt und angeregt wird. So haben wir uns u.a. von den christlichen Ordensstrukturen und anderen Gemeinschaften, wie den Likatiern, einen Aspekt gesunder Gruppenzugehörigkeit abgeschaut. Je tiefer sich jemand verpflichtet und Verantwortung übernimmt und zwar durch Handlung und Ausdruck, umso mehr Rechte hat derjenige.

5. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Eine gewisse interne Führung gibt es sicherlich überall. Auffällig für uns war diese Hierarchisierung durch "Kompetenzen" und nicht durch Wahl auf Zeit."

Kommentar zu 5.: Wenn wir richtig über das kirchliche System informiert sind, werden z.B. der Papst und die Bischöfe nach Kompetenz und auf Lebenszeit gewählt bzw. ernannt. Soweit wir wissen, werden auch die Weltanschauungsbeauftragten nicht gewählt, sondern eingestellt und können auch jederzeit wieder entlassen werden, beides ohne demokratische Prozesse. Was ist daran also ungewöhnlich?

6. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Dass das Bewusstsein als Kompetenzkriterium gesehen wird, ist schon, sagen wir mal, ungewöhnlich. Das impliziert, dass die anderen noch nicht so weit sind und deshalb weiter unten stehen."

Kommentar zu 6.: Bis vor gar nicht so langer Zeit wurde emotionale Intelligenz nicht als Kompetenz wahrgenommen. Wissenschaftliche Untersuchungen zu unterschiedlichen Bewusstseinsstrukturen und deren Abfolge reiferer und weniger reifer Ausformungen finden Sie z.B. bei Harvard Professor Robert Kegan und vielen anderen. Abgesehen davon impliziert jeder IQ-Test, dass es kognitiv intelligentere, also in diesem System weiterentwickelte und weniger intelligente, also nicht so weit entwickelte Menschen gibt. Das alles ist nicht zu verwechseln mit der Würde eines Menschen, die er qua seiner Existenz hat und die unabhängig von Geschlecht, Rasse, Religion, IQ-Test, Bewusstsein o.ä. ist.

8. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Bei unserer Führung durchs Haus sahen wir auch einen großen Raum. Dort, so wurde uns erzählt, trifft sich die Gemeinschaft und diskutiert die individuellen Probleme ihrer Mitglieder."

Kommentar zu 8.: Dieser große Raum ist unser Wohnzimmer, oder damals wohl noch Gruppenraum genannt und dort haben wir 1-2 Stunden zusammen mit den Weltanschauungsbeauftragten bei Kaffee und Kuchen auf unseren Sofas gesessen und uns über alles unterhalten. Die Darstellung im Artikel soll auch hier wieder ein bestimmtes Bild erzeugen, nämlich eines, dass dieser "große Raum" eine anrüchige Atmosphäre hat. Dabei ist das unser Hauptaufenthaltsraum für uns und unsere Gäste.

9. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Das ist doch eine sehr anstrengende Geschichte, eine ständige Tribunal Situation. Man muss sich selbst bespiegeln oder wird bespiegelt. Aussteiger, mit denen ich gesprochen habe, sagten mir, dass das oft die ganze Nacht dauert. Und in Lülsfeld schilderte mir eine Frau, dass sie sich gerade überlegt, mit ihrem Partner, mit dem sie seit elf Jahren zusammen ist, nun polyamorisch zu leben, also mit mehreren Partnern."

Kommentar zu 9.: Hier wird durch eine willkürliche Zusammensetzung verschiedenster Informationen ein fragwürdiges Bild erzeugt, das in Wirklichkeit nicht nur nicht verboten ist, wie die Interviewerin selbst feststellt, sondern tatsächlich auch nicht dramatisch ist. Was haben die polyamorösen Bestrebungen einer Person mit dem Spiegeln von Menschen zu tun? Wir sind so undogmatisch was Beziehungskonstellationen angeht, dass wir von (zeitweiser) Enthaltsamkeit, über Monogamie und Heirat auch die Freiheit haben andere, unkonventionelle Modelle zu erproben. Unser Grundsatz ist hier, wie überall sonst auch: Behandle dich und andere nicht schlecht. Achte darauf, dass es allen Beteiligten gut geht. Wenn sich allerdings jemand nicht an diesen Grundsatz hält und anderen Menschen weh tut, dann reden wir darüber. Wenn es sein muss auch die ganze Nacht, denn uns ist es wirklich wichtig, dass sich Menschen gut behandeln.

10. Zitat von Dr. Pöhlmann: „Sicher, das sind alles erwachsene Menschen, die sich freiwillig in diese Situation begeben. Betont habe ich jedoch in Lülsfeld: Es ist wichtig, dass die Würde des Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft gewahrt bleibt. Wer schützt den Einzelnen vor der Gruppe? Diese Frage wurde nicht beantwortet.“

Kommentar zu 10.: Wir haben ausführlich auf alle Fragen geantwortet.

12. Zitat von Dr. Pöhlmann: "Eigene Bedürfnisse werden als Ego-Trip dargestellt: "Das ist dein Schatten". Interessant ist auch, welches Menschenbild zum Vorschein kommt: Der Mensch hat Schatten, er wird also immer als defizitär dargestellt. Das Konzept der Schattenarbeit ist stark auf Defizite bezogen und stellt überhöhte Ansprüche an Menschen."

Kommentar zu 12.: Hier möchten wir entschieden widersprechen, da das psychologische Konzept des Schattens inhaltlich nicht korrekt dargestellt wird und dies die Implikationen für das unserer Arbeit zugrundeliegende Menschenbild ins genaue Gegenteil verkehrt. Gerne würden wir uns mit Dr. Pöhlmann und jedem Interessierten sachlich dazu austauschen und empfehlen dazu eine vertiefte Auseinandersetzung mit den psychologischen Grundlagen. Zum Konzept des Schattens ergibt eine schnelle Google-Suche: „Schatten, in der Analytischen Psychologie nach C. G. Jung diejenigen Teile, Seiten und Eigenschaften von uns, die uns nicht bewußt sind und dem Ich-Ideal widersprechen; die kollektiv-unbewußten Dispositionen, die mit der bewußten Lebensform nicht vereinbar sind und sich deshalb nicht in das Ich integrieren lassen. Den (unbewußten) Schatten bewußt zu machen, ist die Aufgabe einer Jungschen Analyse. Die Integration des Schattens bedeutet dabei, daß wir uns z.B. bei jedem Feindbild fragen, ob wir eigene unliebsame Züge außen bekämpfen – daß wir diese Züge wahrnehmen, sie ertragen, mit ihnen verantwortlich umgehen und sie nicht weiter an unseren Feinden stur bekämpfen.“ https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/schatten/13403

Somit ist die Arbeit mit Schatten alles andere als defizitär, sondern birgt unglaublich viel unbewusst gebundenes Potential und Energie. Wird diese durch Schattenarbeit frei, wird der Mensch freier, glücklicher und selbstbestimmter. Ein grundlegend positives Menschenbild wird vor allem darin sichtbar, dass der Mensch eben nicht mit seinen Schattenseiten verwechselt und auf diese reduziert wird, sondern sich aus freiem Willen dazu entscheiden kann, ihre destruktiven Wirkungsweisen im sozialen Miteinander aufzuarbeiten. Dass Menschen sich persönlich ein Leben lang weiterentwickeln können und dies zur psychischen und körperlichen Gesundheit beiträgt sehen wir durch Erfahrung und Wissenschaft als erwiesen an. Neben klassischer Psychotherapie und Psychosomatik existieren unzählige Angebote und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und diese werden von Menschen immer stärker genutzt, dies widerspricht ebenfalls der Aussage Dr. Pöhlmanns, der pauschal von überhöhten Ansprüchen spricht, dies jedoch nicht begründet. Im Grunde lässt eher sein Zweifel an diesen Möglichkeiten ein defizitäres Menschenbild erkennen. Abgesehen davon ist es ein großer Anteil unserer Arbeit, die individuellen Stärken und Lichtseiten sichtbar zu machen und uns gegenseitig darin zu unterstützen, diesen im Leben noch stärkeren Ausdruck zu verleihen. Dies löst den von Dr. Pöhlmann vereinfacht dargestellten, scheinbaren Widerspruch von Ich und Wir durch eine Unterscheidung zwischen tatsächlichem „Egotrip“ und kraftvollem Selbstausdruck auf, was sich zumeist im Ergebnis sehr einfach und für alle sichtbar ablesen lässt

Artikel- und Aussagenübergreifende Bewertung der Arbeit von Dr. Pöhlmann betreffend Go&Change

Wie bereits oben mehrfach dargestellt, ist Go&Change offenbar seit mindestens 2018 im Fokus von Weltanschauungsbeauftragten, darunter Dr. Pöhlmann. Trotzdem hat er es bis zur Initiative von Felix Krolle nicht geschafft, sich mit der Gemeinschaft auszutauschen. Der erste Kontakt verlief sehr unfreundlich, sagt Krolle. Pöhlmann verschweigt im ersten von ihm mit beeinflussten Artikel diesen Kontakt.

Und so geht es dann auch weiter. Eine "Feldforschung", wie er sie noch in seiner Selbstdarstellung beschreibt, scheint nie stattgefunden zu haben. Er hat offenbar nie mit Mitgliedern gesprochen, die keine Führungsverantwortung haben. Damit macht er das, was er kritisiert: Er spricht gar nicht mit denen "da unten" und beschwert sich, dass er mit Kai K. nicht sprechen darf, ohne dies vorher zu vereinbaren. Die Antworten von Go&Change in Form von Felix Krolle werden bewusst verschwiegen.

Überhaupt ist das das Hauptproblem neben der fehlenden wissenschaftlich fundierten und transparent geschilderten Informationsgewinnung und -wiedergabe.

Es werden nur eigene Meinungen von Dr. Pöhlmann (gern in der "wir" Form), fern der Faktenlage und fern von abweichenden Meinungen geschildert. Eine Auseinandersetzung mit rechtlichen und fachlichen Gegebenheiten (Approbationsvorbehalt, Schweigepflicht) erfolgt nicht und wird aus meiner Sicht falsch geschildert, um ein Ergebnis zu erzielen statt aufzuklären.

Denn, dazu schrieb ich ja am Anfang: Er ist "studierter Missionarstheologe", der sich in seiner Rolle als Influencer für Multiplikatoren gefällt. Mir wäre es wichtiger, dass er seine Rolle als Weltanschauungsbeauftragter aufklärend in jede (!) Richtung erfüllt. Dann, und nur dann, wäre es möglich, den "Sekten"-Begriff mit Leben zu erfüllen oder zu negieren.

So bleiben Meinungen und ungenaue oder ungeprüfte Tatsachen, die er mangels Auftrag und mangels Ausbildung auch nicht in "wahr" oder "unwahr" einteilen kann. Ohnehin schildert nur Lohmayer, mit Aussteigern gesprochen zu haben. Eine Bewertung solcher "Apostates" anhand des persönlichen Hintergrundes erfolgt nicht.

Sektenberatung ist ein umfangreiches, wenn nicht gar nicht bearbeitbares, Feld. Der Aufwand der Führung von Interviews bei Aussteigern, Mitgliedern und Neutralen ist enorm, kann aber nicht weggelassen werden. Die Auswertung von Akten, Schreiben, Dokumenten ist unverzichtbar. All das bleibt vorliegend unklar und nicht geklärt, was ich aus meiner Arbeit für verschiedene neue religiöse Bewegungen als systemimmanent benennen muss. Meinungen und negative Werturteile ersetzen eine wissenschaftliche, transparente und nachprüfbare Aufklärung. Und genau so darf "Sektenberatung" und Weltanschauungsberatung nicht sein.

Denn insoweit bewertet ein offenkundig nicht neutraler Uli Hoeneß des Sektenwesens den Konkurrenten Borussia Dortmund. Und dass das nicht fair sein kann, sollte jedem klar sein. Die Möglichkeit, in der eigenen Arbeit Neutralität und Kompetenz zu zeigen, wurde leider wiederholt verpasst, ob bewusst oder unbewusst, mag jeder für sich selbst bewerten.

Eine neutrale Stiftung, wie sie die Enquete Kommission des Bundestages gefordert hat, wäre sicherlich der richtige, bessere Schritt statt solcher Aufklärermissionare. Aber genau dafür gibt es ja FOREF, neutral und ohne konfessionelle Anbindung.

Eine Anfrage meinerseits an Dr. Pöhlmann vom 11.06. blieb leider bis heute, 15.06. 12:12 Uhr unbeantwortet.

Quellen

Wikipedia-Artikel Pöhlmann, https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_P%C3%B6hlmann

ELKB Selbstbeschreibung Pöhlmann, https://weltanschauungen.bayern-evangelisch.de/downloads/ELKB-Weltanschauunge-Selbstbeschreibung-Poehlmann-2014.pdf

Pöhlmann in EZW Texte 154, https://www.ezw-berlin.de/fileadmin/user_upload/ezw-berlin/PDF/EZW-Texte_PDF_Dateien/EZW-Texte_154.pdf

DWDS zu Apologetik, https://www.dwds.de/wb/Apologetik

Kubsch und Schirrmacher, Apologetik: Den christlichen Glauben denkerisch bezeugen in „Wahrheit und Liebe. Was wir von Francis Schaeffer für die Gegenwart lernen können“, https://bibelbund.de/2021/07/apologetik-den-christlichen-glauben-denkerisch-bezeugen/

Dorsch, Lexikon der Psychologie zum Begriff "Religionssoziologie", https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/religionssoziologie

Frietsch und Rogge (Hsg.), Über die Praxis des kulturwissenschaftlichen Arbeitens, https://www.blogs.uni-mainz.de/fb09kulturgeographie/files/2012/05/Feldforschung_-%C3%9Cber-die-Praxis-des-kulturwissenschaftlichen-Arbeitens.pdf

Wikipedia-Artikel Multiplikator Bildung https://de.wikipedia.org/wiki/Multiplikator_(Bildung)

Aufruf zum Dialog vom 13.07.2020, Kommlassreden.de, https://kommlassreden.de/wp-content/uploads/2023/08/Aufruf-zum-Dialog.pdf, mit weiteren Nachweisen

Stahl und Jeske, „Psychodruck und sexualisierte Gewalt in ehemaligem Kloster?“, Main-Post 22.05.2020, https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/psychodruck-und-sexualisierte-gewalt-in-ehemaligem-kloster-art-10449309

Pöhlmann, Wie erkennt man eine sektiererische Gruppe? Checkliste, ELKB-Weltanschauunge-Selbstbeschreibung-Poehlmann-2014.pdf, https://weltanschauungen.bayern-evangelisch.de/downloads/ELKB-Checkliste-Sektiererische-Gruppe-2014.pdf?ref=foref.info (von uns hier ausgewertet mit verblüffendem Ergebnis!).

Lutterbeck, IOSA-Komplettausbildung - Practitioner Stufe, https://www.rolflutterbeck.de/iosa.html und https://www.rolflutterbeck.de/aufstellungen.html

Gesetz über den Beruf der Psychotherapeutin und des Psychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz - PsychThG), https://www.gesetze-im-internet.de/psychthg_2020/BJNR160410019.html#BJNR160410019BJNG000100000

Stark und Jeske, Lülsfeld: Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe gegen "Go&Change" vom 01.06.2020 in der Main-Post, https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/luelsfeld-staatsanwaltschaft-prueft-vorwuerfe-gegen-gochange-art-10452728

E-Mail Weltanschauungsbeauftragte vom 02.06.2020, zitiert via "Aufruf zum Dialog", dort S. 10 und 11

Wikipedia Artikel zu "Klient", https://de.wikipedia.org/wiki/Klient

Jeske, "Go&Change": Von Schwurmenschen, Hierarchien und Selbsttherapie, Main-Post vom 09.06.2020

Filzmaier, Expertenregierung in Österreich, https://www.deutschlandfunk.de/expertenregierung-in-oesterreich-es-kann-sich-nur-um-eine-100.html

Michael Langhans

Michael Langhans

Executive Director FOREF Deutschland, Volljurist, Familienrechtsexperte und Menschenrechtsaktivist.

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