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Café Stay nach wie vor unter Attacke

Café Stay nach wie vor unter Attacke

Trotz der vollzogenen Schließung des Café Stay (wir berichteten) gehen die Angriffe weiter, berichtet die Leipziger Volkszeitung. Wieso man auf eine Idee einprügelt, die ohnehin am Boden liegt, ist für mich schwer nachvollziehbar und allenfalls mit absolutem Vernichtungswillen zu begründen. An dieser Stelle sind aber auch alle meine Menschenrechtssensoren auf Alarm.

Diskussionen mag man führen, manchmal mag es sein, dass Gewalt notwendig wird um sich zu wehren (was im Fall der Aktivisten gegen das Café Stay sicherlich nie der Fall war und sein wird), aber dass man nachtritt oder an jemandem eintritt, der am Boden liegt - und sei es nur eine Idee - ist nicht nachvollziehbar.

Screenshot Webseite LVZ

Das Café Stay ist geschlossen. Meine Anfrage an den Regierungssprecher blieb unbeantwortet, was per se ein Affront gegen die Religionsfreiheit ist.

Die Bundesrepublik Deutschland hat insbesondere aufgrund ihrer Geschichte die besondere Verantwortung, jegliches auch religiös genutzte Gebäude zu sichern. Dazu gehören auch Cafés, die wichtige soziale Brennpunkte mit Begegnungsstätten beleben.

Michael Langhans

Michael Langhans

Executive Director FOREF Deutschland, Volljurist, Familienrechtsexperte und Menschenrechtsaktivist.

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