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Betender muslimischer Busfahrer unterbricht Linienfahrt

Betender muslimischer Busfahrer unterbricht Linienfahrt
Symbolbild, KI generiert

Obwohl wir vergleichbares bereits im Ausland berichtet hatten - persönlicher Glaube über Arbeitspflichten - schafft ein Busfahrer im niederbayrischen Landshut, noch einen drauf zu setzen. Für sein religiös verpflichtendes Gebet in Richtung Mekka unterbrach er seine Busfahrt.

Bayern: Busfahrer macht minutenlang Pause, um nach Mekka zu beten
Ein Busfahrer der Stadtwerke Landshut in Südbayern hat während einer Linienfahrt den Bus angehalten, um zu beten. Dies berichtet die Zeitung Die Welt. Die Stadtwerke bestätigten den Vorfall und erklärten, dass die Religionsfreiheit ihrer Beschäftigten selbstverständlich gelte. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass religiöse Handlungen den planmässigen Fahrbetrieb nicht beeinträchtigen dürften. Der Vorfall ereignete sich an […]

Obwohl die Stadtwerke betonen, dass auch für ihre Angestellten die Religionsfreiheit gelte, wird betont, dass die Arbeitspflichten einzuhalten sind, wozu anders als bei der Deutschen Bahn auch das Einhalten des Fahrplanes gehört.

Die Frage der negativen Religionsfreiheit wird insoweit bisher nicht erörtert. Niemand kann anderen seinen Glauben aufzwingen und diese an religiösen Gebeten teilzuhaben zwingen. Auch wir verkennen nicht das Spannungsfeld zwischen Glaube und Arbeit. Aber da niemand gezwungen wird, einen Job mit Fahrplan anzunehmen, liegt die Umsetzung beider Aspekte jeweils im Einzelnen begründet.

Michael Langhans

Michael Langhans

Executive Director FOREF Deutschland, Volljurist, Familienrechtsexperte und Menschenrechtsaktivist.

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