Die Gründer der „Freien Schule Seenland“ setzen sich mit verbreiteten Vorurteilen gegenüber ihrem Bildungsprojekt auseinander. Ein zentraler Punkt in der öffentlichen Wahrnehmung ist die Skepsis gegenüber dem alternativen Konzept: „Manche halten uns für eine Sekte“, erklären die Verantwortlichen, um diese Fehlinterpretation direkt zu adressieren.
Neue religiöse Gemeinschaften stärken auch durch Alternativen die Religionsfreiheit
Das Ziel der Schule sei jedoch keine Rebellion gegen staatliche Strukturen. Die Gründer betonen, dass man nicht gegen das System sei, sondern Alternativen schaffe, um auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler besser eingehen zu können. Der Fokus liegt dabei auf selbstbestimmtem Lernen und einer engen Gemeinschaft, ohne dabei den Anschluss an gesellschaftliche Bildungsstandards zu verlieren.
Das lässt vergleiche zu Religionsgemeinschaften durchaus zu, auch wenn hier wieder im Focus die Zweckentfremdung des Begriffs "Sekte" steht. Denn auch neue religiöse Gemeinschaften bieten Alternativen, stärken dadurch zugleich die Religionsfreiheit.