Dossierunterseite 12 zu Go&Change
Hier finden sich alle Vorwürfe aus dem Bereich "Drogen" aus Presse und Verfahren (Stand 21.06.2026)

- „unter Einfluss von Kokain, LSD oder Ecstasy“, Süddeutsche – Wenn er nicht gestoppt wird, wird er damit nicht aufhören, 25.03.2024
- „Ermittlungen wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz“, Sonderartikel Mainpost – Todesfälle, Missbrauch, Psychodruck: Chronologie der Vorwürfe gegen Go&Change, 20.05.2024
- „Auch von Drogenexzessen sei die Rede gewesen.“m ARD Brisant, 26.07.2023
- „es wird richtig, richtig krass und wir lassen sie so richtig krachen“, Podcast „Im Schattenkloster“, Folge 2
- „Drogenkonsum“, Instagram-Post @mordsgespraeche, 21.08.2024
- „eine Zeit, in der tatsächlich auch Drogen konsumiert worden sind“, BR Fernsehbeitrag Urteil, 12.11.2024
- „um Mitglieder von ‚Parasiten‘ zu befreien“, NTV – Zeugin schildert schlimmes Aussehen des Opfers, 19.02.2024
- „Mitglieder wurden regelmäßig Drogen ausgesetzt“, YouTube-Transkript „NEWS | Sekten Guru wegen Dämonenaustreibung vor Gericht“
- „Ecstasy, Kokain und Speed“, Artikel Gemeinde Lülsfeld, 26.03.2024
- „Drogenkonsum und psychische Manipulation“, Google-Rezension Markus Müller
- „unter einer drogeninduzierten Psychose litt“, BILD – Sex-Guru als Vergewaltiger verurteilt, 13.11.2024
- „im ‚Wahn‘, ausgelöst durch starken Drogenkonsum“, Mainpost – Entscheidung am Bundesgerichtshof: Schweinfurter Urteil gegen 'Go&Change'-Guru ist rechtskräftig, 21.05.2025
- „es gab Drogen und sexuelle ‚Grenzerfahrungen‘“, Google-Rezension Monika Deinbeck
- „Dämonen“ / „Lichtwesen“, Main-Post, 17.05.2024
- „drogeninduzierte Psychose“, Main-Post Artikel – Urteil wohl frühestens im September, 02.08.2024
- „Wettstreit“, Main-Post, 12.04.2024
- „Drogenmissbrauch“, Main-Post Artikel, Psychoterror, Einflussnahme, Hoffnung für Betroffene: 6 Beobachtungen dieser Redaktion aus dem „Go&Change“-Prozess, 13.11.2024
- „schwiegen … zu Drogenkonsum“, Main-Post, 29.02.2024
- „Ermittlungen sind eingestellt“, Main-Post „Tod nach Drogenkonsum bei Go&Change“, 30.07.2023
- „56-Jähriger starb … nach Einnahme von Drogen“, Main-Post Artikel – „Erneuter Todesfall bei Go&Change“, 15.06.2023
- „Drogenexzess“ / „Schlafentzug“, Main-Post – Um was es im Prozess gegen den „Go&Change“-Guru eigentlich geht: Eine Rekonstruktion der mutmaßlichen Taten, 12.11.2024
- „mit Drogen … sowie Schlafentzug gearbeitet“, Main-Post „Dämonen und Aliens“, 19.02.2024
- „Prozess-Drogen-Party“, Main-Post – „Ketamin und Kuschelgruppe“, 16.06.2023
- „Drogenproblem von Kai K.“, Main-Post, 01.03.2024
- „bestimmt, wer wie viel Drogen“, Main-Post, 12.04.2024
- „unter einem ‚Wahn‘“, Main-Post – Um was es im Prozess gegen den „Go&Change“-Guru eigentlich geht: Eine Rekonstruktion der mutmaßlichen Taten, 12.11.2024
- „Wahn“, ausgelöst durch starken Drogenkonsum", Main-Post Artikel – Gericht lässt „Go&Change“-Guru nicht frei und spricht von Schutz der öffentlichen Sicherheit, 07.05.2025
- „Drogenpartys“, Main-Post – „Tod nach Drogenkonsum bei Go&Change“, 30.07.2023
- „drogeninduzierte Psychose und Substanz-Konsum-Störung“, Main-Post – Plädoyer im Prozess gegen „Go&Change“-Guru: Staatsanwaltschaft fordert Freiheitsstrafe von mehr als sechs Jahren, 04.11.2024
- „MDMA und Ketamin gefunden“, Sonderartikel Mainpost – Todesfälle, Missbrauch, Psychodruck: Chronologie der Vorwürfe gegen Go&Change 20.05.2024
- „an den Folgen einer Überdosis Ketamin“ Artikel 7 Süddeutsche – Der Guru und seine Dämonen, 13.11.2024
- „Ermittlungen wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz“, Main-Post – „Razzia bei Go&Change: Polizei durchsucht ehemaliges Kloster“, 03.02.2021
Der Tenor der rechtskräftigen Entscheidung gegen eine Gründungsperson von Go&Change lautet:
Der Angeklagte xxx ist schuldig der Vergewaltigung in Tateinheit mit Körperverletzung, des sexuellen Übergriffs und der Körperverletzung.
Er wird deswegen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt.
Die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt wird
angeordnet.
Im Übrigen wird der Angeklagte freigesprochen.
Der Angeklagte hat die Kosten des Verfahrens sowie die notwendigen Auslagen der Nebenklägerin zu tragen
Weiter wird im Urteil ausgeführt:
Das Leben der Gemeinschaftsmitglieder, welche in beständig wechselnder Anzahl im ehemaligen Kloster in Lülsfeld leben, ist von wiederkehrenden "Prozessen" zur Spiegelung von Verhaltensweisen sowie ubiquitärem Drogenkonsum geprägt.
Im Rahmen der in der Lebensgemeinschaft stattfindenden, teils tagelangen
,,Prozesse", die regelmäßig unter Einnahme von Drogen durch die Teilnehmer -insbesondere Amphetamin und LSD - durchgeführt werden und bei denen auch mit Schlafentzug gearbeitet wird
Bewertung der Drogenvorwürfe bei Go&Change
Zumindest seit unserem ersten Besuch in Lülsfeld 2025 finden - demokratisch legitimiert durch alle Bewohner - kein Drogenkonsum und Besitz mehr statt.
Eine Verurteilung eines Mitgliedes von Go&Change wegen Drogenbesitz oder -verkaufs ist durch die Behörden nicht erfolgt; gefundenes Cannabis konnte mangels Zuordnung zu keiner Verurteilung führen.
Für die Evaluierung des "Sekten-Narrativs" bedeutet dies für Go and Change, dass es keine Hinweise auf systematischen, durch die Gemeinschaftsleitung verpflichtend angeordneten Drogenkonsum (auch nicht zur Bewusstseinserweiterung usw.) gibt.
Weder ergibt sich dies aus den von uns geführten Interviews noch aus sonstigen Quellen. Die Vielzahl der obenstehenden Quellen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass oftmals die Urheber der Aussagen unklar und objektive Belege nicht gegeben sind. Ähnlich sieht man das z.B. im Bericht der Wiener Bundessektenstelle, die einfach "nur" auf zwei Webseiten verlinkt. Somit werden systematisch Aussagen aufgewertet, obwohl inhaltlich keine Aufwertung möglich ist, weil Qualität in den Aussagen fehlt.
Die oben genannten Zitate sind allesamt nicht faktisch bewiesen, sondern basieren ausschließlich aus den Aussagen der Hauptbelastungszeugin, deren eigene Straftaten nach meinem Kenntnisstand bisher nicht verfolgt und geahndet wurden.
Drogenkonsum findet nicht statt
Drogenkonsum findet daher nicht (mehr) statt.
Vorwürfe sind daher zumindest seit 2025 unbegründet und auch vorher nicht durch Bußgelder, Strafurteile und behördliche Maßnahmen belegt. Die Befragungen von Mitglieder, neutralen Personen und die Auswertung von Presseberichten wie Akteninhalten konnte den Vorwurf systematischen Drogenkonsums, durch die Gemeinschaft initiiert, nicht bestätigen.

Weitere Artikel und Hinweise
Diese Seite ist eine Dossierunterseite zum Dossier über die Entwicklungsgemeinschaft für Lebensqualität Go&Change in Lülsfeld.

Weitere Infos zu Go&Change finden Sie über den Tag.

