Dossierunterseite 18 zu Go&Change
Hier finden sich Infos zu Aspekten, die Gewalt, Straftaten und Mobbing sowie Systematische Ausgrenzung von Menschen aus der Entwicklungs- und Lebensgemeinschaft und sogar nahestehende Personen (Freunde, Kollegen von Freunden usw.) dokumentiert (Stand 17.09.2026)

Die folgenden Vorwürfe sind uns teils in Interviews, Aktenbestandteilen und aus Gesprächen mit Nachbarn und Mitgliedern mitgeteilt worden:
Vandalismus und Sachbeschädigung
- Die Scheibe einer Haustür im ehemaligen Kloster wurde 2024 eingeschlagen
- 2023 wurde die Scheibe einer Jurte im Garten eingeschlagen.
- 2026 wurde eine Gartentür demoliert.
- Die Mülltonne wurde absichtlich umgestoßen, sodass der ganze Müll auf der Straße verteilt war.
(Tätliche) Angriffe, Mobbing und Beleidigungen
- Die Gemeinschaft wurde aus einem wiederholt vorbeifahrenden Auto beschimpft, sodass die Nachbarn die Polizei alarmierten, was den Vorgang aktendokumentiert sein lässt.
- 2024 wurden Mitglieder der Gemeinschaft auf einem Fest im Dorf mit sexuellen Schimpfwörtern diffamiert und mit physischer Gewalt bedroht.
- Ähnliches wiederholte sich auf einem Dorffest 2026.
- Die Gemeinschaft erhielten eine E-Mail, in der ihr mit einem cyberkriminellen Angriff und mit körperlicher Gewalt gedroht wurde; aus Angst dass die Drohung wahr gemacht würde, wurde Strafanzeige bei der Polizei gestellt und damit der Vorgang aktenkundig.
- Die Gemeinschaft wurde aus dem Netzwerk aller Gemeinschaften in Deutschland (GEN) ausgeschlossen.
- Journalisten standen in mehreren Fällen mit angeschaltetem Mikrofon oder laufender Kamera vor dem ehemaligen Kloster auf (!) dem Grundstück.
- In einer anderen Situation haben "Journalisten" rechtswidrig Gespräche mit einem Gemeinschaftsmitglied ohne Einverständnis mitgeschnitten und daraus Inhalte veröffentlicht.
- Ein Gemeinschaftsmitglied darf bei der Arbeit nicht erwähnen, wo sie lebt. Es droht Arbeitsplatzverlust, ohne Vorwürfe gegen sie (vgl. AFD Mitglied in der Pflege mit rechtlicher Bewertung)
- Bei der Arbeit wurde einem Gemeinschaftsmitglied der Mord an Kindern unterstellt.
- Bei einem Gemeinschaftsmitglied stand die Polizei vor der Tür, nachdem er krankheitsbedingt und entschuldigt nicht zur Arbeit erschienen war. Die Beamten versuchten mit allen Mitteln in die Wohnung zu gelangen und ließen erst nach längerer Zeit ab.
Fiskalisches Nachteile auf Basis von Gerüchten
- Dem Verein, in dem sich die Gemeinschaft organisiert, wurde durch die Bank ein bereits zugesagter Kredit ohne Begründung nach vorheriger Zusage verweigert, kurz nachdem die mediale Kampagne gegen diese begonnen hatte.
- Jahre später lehnte dieselbe Bank die Prüfung des Darlehensantrags für eine geplante Solaranlage innerhalb von Stunden und ohne Angabe von Gründen ab.
- Es gab einen Aufruf zum Boykott des Bioladens durch die lokale Zeitung Main-Post. Dies erinnert an dunkle Geschichten in Deutschland, in denen Propagandablätter bestimmten, bei wem man kaufen darf und bei wem nicht ("kauft nicht bei"). Ähnliches ereignete sich bei den Zwölf Stämmen in Nördlingen und an anderen Märkten.
- Der langjährig etablierte Lieferant von Bio-Lebensmitteln (Ökoring) kündigte ohne Angabe von Gründen und ohne jede Vorwarnung die Geschäftsbeziehung.
- Eine Solarfirma weigerte sich, den Bau einer Solaranlage für die Gemeinschaft zu planen.
- Ein Gemeinschaftsmitglied wurde innerhalb weniger Tage aus ihrem Ausbildungsteam entfernt, ohne sich rechtfertigen zu können und ohne dass Argumente möglich waren, nachdem sie über ein Jahr unentgeltlich die neue Ausbildung mit aufgebaut hatte, basierend auf einem seit zehn Jahren währendem Schüler-Lehrer-Vertrauensverhältnis. Begründet wurde dies damit, dass kein "Sektengeruch" an der Ausbildung kleben solle. Eine Entschädigung gab es nicht. Dabei war die Mitgliedschaft bei Go&Change jahrelang bekannt und nie geheim.
- Mehrere Handwerker verweigerten die Zusammenarbeit mit dem Kloster oder Menschen aus dem Kloster, in der Regel ohne Angabe von Gründen.
- Ein Gemeinschaftsmitglied verlor verschiedene Kunden wegen ihrer Mitgliedschaft zur Gemeinschaft.
Nachteile für nahestehende Gruppen/Menschen
- Auch eine befreundeten Gemeinschaft wurde aus einem Netzwerk in der Schweiz (GEN Suisse) ausgeschlossen.
- Ein junger Mensch aus dem Dorf teilte mit, dass er die Gemeinschaft gern besuchen würde, sich dies aber nicht traut, weil er dann gemobbt würde.
- Der Bürgermeister wurde unter Druck gesetzt, sich öffentlich von der Gemeinschaft zu distanzieren. Später erfuhren Mitglieder der Gemeinschaft aus informierten Kreisen, dass es eine verwaltungsinterne Ansage gab, jeden (!) Kontakt mit der Gemeinschaft zu vermeiden, obwohl die Gemeinschaft nach wie vor nicht verboten ist.
- Der Polizeipräsident wurde durch den Landrat unter Druck gesetzt telefonisch.
Familiäre und private Auswirkungen
- Bei vielen Mitgliedern gehen Freunde und sogar Familienmitglieder auf Abstand, ohne eine neutrale oder beiderseitige Sichtweise nach Medienberichten herbeizuführen. Online-Kommentare werden hier wichtiger eingeschätzt als Augenzeugenberichte von Freunden und Familie.
- Einige Familienmitglieder haben Angst, durch die Nähe zur Gemeinschaft auch diskriminiert zu werden.
- Zahlreiche Gemeinschaftsmitglieder erlebten und erleben Beschimpfungen und Beleidigungen durch Familienmitglieder und Freunde betreffend Handlungen, die sie nie begangen haben und die aus ihrer Sicht nie passiert sind.
- · Das Kind eines Gemeinschaftsmitglieds wurde in der Grundschule so heftig gemobbt, dass es letztlich die Schule wechseln musste. Die Eltern, die die Gewalt in der Schule zum Thema machten, wurden von Lehrern und Jugendamt verleumdet.
- Einem Gemeinschaftsmitglied wurde der Zugang zum allen anderen Eltern offenstehenden Schulinformationssystem der Schule der Kinder verweigert. Als er diese Diskriminierung gegenüber der Schule und dann den Behörden thematisierte, drohte die Schule schriftlich damit, die beiden Kinder von der Schule zu werfen, wenn er nicht jede Kommunikation gegenüber der Schule seiner Kinder unterlässt. Der Vorfall ist also verifiziert und aktenkundig.
- Mehrere Rechtsanwälte versagten Gemeinschaftsmitgliedern dringend benötigte anwaltliche Unterstützung, teilweise mit der Begründung, sonst öffentlich angegriffen zu werden
- ein anderer Anwalt übernahm zwar ein Mandat, ließ dann aber das Gemeinschaftsmitglied in einer wichtigen familiengerichtlichen Verhandlung um seine Kinder alleine. Dies ist aktenkundig.
- ein weiterer stellte mitten während der Mandatschaft jegliche Kommunikation und Zusammenarbeit ein
- Mehrere Gemeinschaftsmitglieder wurden aufgrund ihrer Gemeinschaftszugehörigkeit von ihren Eltern "enterbt".
Sippenhaft
- Einer Freundin, die nicht Teil der Gemeinschaft ist, wurde bei der Wohnungssuche gesagt, dass sie die Wohnung wegen ihrer Nähe zur Gemeinschaft wahrscheinlich nicht bekommen würde.
- Einem Freund wurde eine Psychotherapie verweigert, weil er in Kontakt mit der Gemeinschaft steht
- Eine Freundin (auch sie kein Gemeinschaftsmitglied) wurde durch ihren Psychologen aus der eigentlich gut laufenden Psychotherapie geworfen und die notwendige Behandlung abgebrochen, weil sie in Kontakt mit der Gemeinschaft steht.
- Ein damaliges Ex-Mitglied - heutiges Gemeinschaftsmitglied – wurde von dem Therapeuten aus der langjährigen Gruppentherapie geworfen, nachdem er seine Nähe zur Gemeinschaft erwähnt hatte.
- Ein anderer Therapeut beendete unter Vorwürfen und Beleidigungen die notwendige und eigentlich konstruktive Therapiebeziehung, nachdem ein Ex-Mitglied in der Therapie den Gemeinschaftsgründer erwähnte.
- Ein Freund der Gemeinschaft wurde in seiner WG für seine Nähe zur Gemeinschaft bedroht und musste er die WG verlassen, wobei Gründe nicht genannt wurden.
- Der Partner eines Gemeinschaftsmitglieds verlor mehrere Jobs und Aufträge, weil er mit der Gemeinschaft in Kontakt steht; er wohnt nicht einmal in der Nähe der Gemeinschaft und hält sich unregelmäßig bis selten dort auf. Dies ist durch ein Interview belegt.
- Eine Geschäftspartnerin des oben genannten Partners eines Gemeinschaftsmitglieds, die selbst nie direkten Kontakt hatte, verlor ebenfalls einen Auftrag, weil sie jemand kennt, der Kontakte in die Gemeinschaft hat.
Bewertung
Die oben genannten Vorwürfe sind teilweise aus Erzählungen von Mitgliedern, teilweise vom Hörensagen, in wesentlichen Punkten aber auch aktenkundig belegbar.
Zudem entsprechen die Vorgehensweisen solchen, die typischerweise im Zusammenhang mit solchen gesellschaftlich stigmatisierten Gruppen auftreten.
Beispielsweise ist oben nicht nur das faktische Verkaufsverbot der "12 Stämme" in Nördlingen durch Entziehung der Marktlizenz oder sonstige Märkte in der Vergangenheit zu benennen, sondern auch bekannte vergleichbare Thematiken wie z. B. die Presseberichterstattung an Weihnachten zu "universelles Leben". Die Bedrohungen von strafrechtlich nicht in Erscheinung getretenen Mitgliedern, Beleidigungen, Vandalismus usw. etc. sind auch in anderen Gemeinschaften dokumentiert, wobei in allen Fällen in der Regel keine Tätigkeiten des Staates zur Aufdeckung oder Ermittlung bekannt sind.
Diese Aspekte der Kollateralschäden oder direkten Vernichtungsversuche hängen zwar nicht direkt mit dem Arbeitsauftrag in dieser Zertifizierung zusammen.
Sie sind aber eine direkte Folge des einseitigen Sekten-Narrativs in der Presseberichterstattung, die weit vor einer strafrechtlichen Vorurteilung des Gründers an Fahrt aufgenommen hat, und eine eigene Parallelrealität schafft.
Aus meiner Sicht ist dies ein erheblicher Aspekt, der berücksichtigt werden muss: Die Presseberichterstattung erschafft in den Menschen Fakten, die sich dann mit unkontrollierbaren Aspekten in den Gedanken der Menschen verselbstständigen und verinnerlichen. Neu und bemerkenswert ist insoweit, dass selbst Geschäftspartner von Menschen, die nur in losem Kontakt stehen, diskriminiert, gemobbt und finanziell geschädigt werden sollen.
Mit der Weltanschauung der Religionsfreiheit ist dies nicht ansatzweise in Einklang zu bringen, verdeutlicht aber, dass die Presseberichterstatter und Hater sowie Abtrünnige sich immer wieder ihre Verantwortung ins Gedächtnis rufen sollten, nicht vorschnelle Vorverurteilungen ganzer Sippen "auszusprechen", da dies teilweise irreparable Konsequenzen haben kann - die aber wohl auch beabsichtigt sind. Anders auf Aufklärung werden solche Schäden zumindest billigend in Kauf genommen.
Dies erklärt aber auch, weshalb unsere neutrale, unvoreingenommene Arbeit gerne vorab kritisiert wird, weil natürlich niemand aus dieser Ecke möchte, dass es tatsächlich zu einer neutralen, transparenten, nachvollziehbaren, ausgewogenen und unvoreingenommenen Bewertung kommt.
Dies würde die bisherige Situation nämlich erheblich auf den Kopf stellen.
Gleichzeitig wird auch deutlich, dass offenkundig keine konkreten Handlungen kritisiert werden, insbesondere keine aktuellen, da ansonsten in den Auseinandersetzungen der Diskurs möglich sein muss, und sich die Kritik auf die umstrittenen Aspekte beschränken sollte, nicht auf die Menschen als solches.
Weitere Artikel und Hinweise
Diese Seite ist eine Dossierunterseite zum Dossier über die Entwicklungsgemeinschaft für Lebensqualität Go&Change in Lülsfeld.

Weitere Infos zu Go&Change finden Sie über den Tag.

