Die USA feiern im Jahr 2026 ein ganz besonderes Jubiläum: Vor 250 Jahren wurde das Land gegründet – und von Anfang an war ein Grundwert untrennbar mit der amerikanischen Identität verbunden: die Religionsfreiheit.
Wusstest du, dass die Religionsfreiheit der USA auf der Vielfalt protestantischer Gruppen im Jahr 1776 beruht? Anlässlich des 250. Jubiläums der USA schauen wir auf die Geschichte eines Grundrechts, das bis heute die Identität einer ganzen Nation prägt. Lies jetzt den neuen Blogbeitrag!
Ein aktueller Artikel der US-Botschaft wirft einen Blick darauf, wie der Glaube und die Freiheit, ihn auszuleben, die Geschichte der Vereinigten Staaten geprägt haben und warum dieses Erbe bis heute lebendig ist.
Die historischen Wurzeln: Flucht vor Verfolgung
Schon vor der offiziellen Staatsgründung im Jahr 1776 waren die ursprünglichen 13 Kolonien ein Zufluchtsort für Menschen, die in Europa wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Dazu gehörten:
- Die Pilger in Massachusetts
- Die Katholiken in Maryland
- Die Quäker in Pennsylvania
Obwohl im Gründungsjahr 1776 fast 98 Prozent der Bevölkerung protestantische Christen waren, gab es unzählige verschiedene Konfessionen und Ansichten. Genau diese Vielfalt veranlasste die Gründerväter dazu, die Religionsfreiheit fest im Ersten Zusatzartikel der US-Verfassung zu verankern. Sie erkannten, dass ein friedliches Zusammenleben nur möglich ist, wenn der Staat die Gewissensfreiheit jedes Einzelnen schützt.
„Der Kongress darf kein Gesetz erlassen, das eine Einrichtung einer Religion zum Gegenstand hat oder deren freie Ausübung beschränkt, oder eines, das Rede- und Pressefreiheit oder das Recht des Volkes, sich friedlich zu versammeln und an die Regierung eine Petition zur Abstellung von Missständen zu richten, einschränkt.“
Ein Meilenstein im Jahr 2026: Das nationale Jubiläum
Anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung hat US-Präsident Trump das Jahr zu einem „Jahr des Feierns und des erneuten Bekenntnisses“ zu einer Nation unter Gott erklärt.
- Großevent in Washington: Unter dem Motto „Rededicate 250: A National Jubilee of Prayer, Praise & Thanksgiving“ versammeln sich im Mai Gläubige, Regierungsvertreter und religiöse Führer auf der National Mall in Washington zu einem gemeinsamen Fest mit Musik und Gebeten.
- Besinnung auf die Grundrechte: Im Zentrum steht dabei die Erinnerung an die Unabhängigkeitserklärung, nach der jeder Mensch vom Schöpfer mit unveräußerlichen Rechten wie Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück ausgestattet ist.
Wie wichtig ist Religion den Amerikanern heute?
Schon der erste US-Präsident, George Washington, betonte 1796 in seiner Abschiedsrede, dass Religion und Moral die „unbestreitbaren Stützen“ für politischen Wohlstand seien. Und wie sieht es heute aus? Aktuelle Umfragen (u.a. von Pew Research und Gallup) zeigen, dass der Glaube in der US-Gesellschaft nach wie vor tief verwurzelt ist:
- Rund 70 % der Amerikaner fühlen sich einer Religion zugehörig (die Mehrheit davon, ca. 68 %, bekennen sich zum christlichen Glauben).
- Etwa 59 % der Bevölkerung bewerten den Einfluss von Religion auf das öffentliche Leben positiv.

Fazit für FOREF
Die Geschichte der USA zeigt, dass Religionsfreiheit kein Nebenprodukt der Demokratie ist, sondern ihr Fundament. Seit 250 Jahren ermöglicht sie es Menschen unterschiedlichster Konfessionen, Seite an Seite zu leben. Das aktuelle Jubiläumsjahr 2026 wird von den Amerikanern genutzt, um genau diese Vielfalt und Freiheit dankbar zu feiern.