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Keine Religionsfreiheit in Nigeria?

Keine Religionsfreiheit in Nigeria?

Der Artikel von DOMRADIO.DE beschreibt die prekäre Lage der Religionsfreiheit in Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas. Er verdeutlicht, dass das auch dort verfassungsmäßige Recht auf freie Religionsausübung durch zunehmende Gewalt, politische Instrumentalisierung und soziale Spannungen massiv unter Druck gerät.

Thomas Rachel, Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, wird Nigeria besuchen und mit Christen, Moslems und Humanisten sprechen.

"Als deutsche Bundesregierung unterstützen wir Nigeria bei der Stabilisierung besonders von Gewalt betroffener Regionen" Nigeria sei für Deutschland ein globaler Schlüsselpartner. "Das bevölkerungsreichste Land des Kontinents hat in seiner Rolle als Demokratie und regionale Führungskraft eine ganz zentrale Bedeutung weit über Westafrika hinaus."

Entführungen von 100 Schülern, Überfälle auf Moscheen und christliche Gottesdienste müssen enden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nigeria kein reiner Konflikt zwischen „Christen gegen Muslime“ ist, sondern ein komplexes Krisengebiet, in dem beide großen Religionsgemeinschaften Opfer von Extremismus und organisierter Kriminalität werden, was die Religionsfreiheit im ganzen Land erodieren lässt und damit oft den letzten Halt der Menschen im Leben nimmt.

Michael Langhans

Michael Langhans

Executive Director FOREF Deutschland, Volljurist, Familienrechtsexperte und Menschenrechtsaktivist.

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