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FOREF Hinweisgebersystem

FOREF Hinweisgebersystem

FOREF Deutschland präsentiert: Ab sofort haben wir ein Hinweisgebersystem - vorerst testweise - installiert. Damit erhalten Mitglieder aus Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften, Externe, Aussteiger, Behörden erstmalig die Möglichkeit, Informationen über Verstöße gegen die Religionsfreiheit und das Neutralitätsgebot, Hinweise über Missstände in Gemeinschaften und der Presse niedrigschwellig zu melden, anonym und kostenlos. Gleichzeitig ist durch das Passwortsystem eine Kommunikation ohne Anmeldungen, ohne Angabe von eMail-Adresse und Telefonnummer möglich.

Eine neutrale Instanz als Gegenpol zu Weltanschauungsbeauftragten

“Wir schaffen erstmalig eine neutrale Instanz, die ihre Aufgabe ausschließlich in der Verteidigung von Grund- und Menschenrechten sieht, als Gegenpol zu den etablierten Weltanschauungsbeauftragten.”, so Michael Langhans, Executive Direktor des Forums für Religionsfreiheit (kurz: FOREF) für Deutschland.

Hinweisgebersystem Religionsfreiheit mit QR-Code
Ein Klick auf den QR Code öffnet die Hinweisgeberseite für ReligioGemeldnsfreiheit.

Angelehnt an das Hinweisgeberschutzgesetz

Seit 2023 gilt für Firmen das “Hinweisgeberschutzgesetz”. Es schützt Personen, die beruflich Missstände melden (Whistleblower), vor Repressalien. Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten müssen sichere interne Meldestellen einrichten. Es setzt die EU-Whistleblower-Richtlinie um, verbietet Vergeltungsmaßnahmen wie Kündigungen und fördert Compliance.

Für Aussteiger und gefühlt Betroffene gibt es Sekten- und Weltanschauungsberatungsstellen. Diese sind aber entweder Tendenzbetriebe, also an die Kirchen angegliedert, oder aus sonstigen Gründen eher einseitig arbeitend.

Hier wollten wir von FOREF Deutschland ein neutrales System für Hinweise bereitstellen, das allen Whistleblowern, egal ob in einer Gemeinschaft lebend oder nicht, offen steht. Es erlaubt eine Konfrontation der Beteiligten bei angesprochenen Problemen und im Idealfall eine Lösung derselben, ohne sich in den üblichen Narrativen zu bewegen.

Was kann gemeldet werden?

Gemeldet werden können

Externer Weltanschauungsbeauftragter

Der FOREF Externer Religions- und Weltanschauungsbeauftragte soll ein neutrales Gegenbild zu konfessionellen Weltanschauungsbeauftragten darstellen. Durch die vertraglichen Vereinbarungen verpflichten sich die entsprechenden Gemeinschaften, mit diesem zu kooperieren, schaffen Transparenz und Kooperativität und egalisieren im Idealfall Sektennarrative.
Wir schaffen damit auch ein Instrument, das einige der Sektennarrative gerichtsbelastbar beseitigt (Fehlende Transparenz, Abhängigkeiten, keine Möglichkeit des Ausstiegs usw.)

Abstract: Implementation of a Neutral Whistleblower System for Religious Freedom

The Forum for Religious Freedom (FOREF) Germany has announced the launch of a pilot whistleblower system designed to monitor violations of religious freedom and ensure quality control within religious and ideological communities. This digital platform provides a low-barrier, anonymous, and free-of-charge channel for members, former members (leavers), authorities, and the press to report grievances without requiring personal contact information.

Key Objectives and Framework

Scope of Reporting

The platform accepts reports regarding:

  1. Rights Violations: Infringements on religious freedom by third parties (e.g., media) or breaches of the state’s duty of neutrality.
  2. Early Warning: Information on new religious movements or “psycho-groups” where potentially harmful dynamics are suspected.
  3. External Auditing: Oversight for communities that have voluntarily submitted to the “FOREF External Commissioner” program.

Strategic Impact

The initiative introduces the role of an External Religious and Ideological Commissioner. By entering into contractual agreements with FOREF, religious communities commit to transparency and cooperation. This mechanism is intended to provide legally robust evidence to dismantle common prejudices—such as lack of transparency or forced dependency—thereby fostering a more objective evaluation of religious minorities.