Pewresearch kommt in einer alle zehn Jahre erscheinenden Statistik zu dem Ergebnis, dass Deutschland einen Diversitätslevel von Hoch und einen RDI (Religious Diversity Index) von 6.4 hat, während die Schweiz auf Platz 27 Hoch und 6.1 hat und Österreich auf Platz 40 ein Hoch und einen RDI von 5.6 hat:

Die Methodik beschreibt Pewresearch wie folgt:
Über diese Forschungsarbeit
Dieser Bericht des Pew Research Center beschreibt den Grad der religiösen Vielfalt in 201 Ländern und Territorien. Wir messen, wie gleichmäßig die Bevölkerung eines jeden Landes auf sieben Gruppen verteilt ist: Christen, Muslime, Hindus, Buddhisten, Juden, Anhänger aller anderen Religionen (eine Sammelkategorie) und Menschen ohne Religionszugehörigkeit.
Warum haben wir das gemacht?
Diese Forschung ist Teil des Pew-Templeton Global Religious Futures-Projekts, das religiöse Veränderungen und deren Auswirkungen auf Gesellschaften weltweit analysiert. Sie baut auf unserer kürzlich veröffentlichten Arbeit zur religiösen Zusammensetzung der Welt auf.
Wie sind wir vorgegangen?
Das Herzstück dieser Analyse ist unser Religiöser Diversitätsindex (RDI). Er basiert auf einer mathematischen Formel, die Ökologen verwenden, um die Artenvielfalt in einem bestimmten Gebiet zu messen, und die Ökonomen zur Bestimmung der Marktkonzentration nutzen.
Basierend auf der Größe der sieben religiösen Gruppen berechnen wir die religiöse Vielfalt von 201 Ländern und Territorien, in denen zusammen 99,98 % der Weltbevölkerung leben.
Die USA liegt hier nur auf Platz 32, China auf Platz 126. Somalia, Afghanistan und der Jemen liegen auf den Plätzen 199-201, angeführt wird die Liste von Singapur vor Surinam und Taiwan.
Spannend sind auch die Verteilungen der Religionen nach Kontinenten:

Oder: Wie sich in manchen Ländern die Zusammensetzung in 10 Jahren geändert hat:

Danach ist der Islam weniger auf dem Vormarsch als manche befürchten. Was zunimmt ist die Gruppe der Unreligiösen.