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Religionsfreiheit: Christliche Parteien fordern jährlichen EU-Bericht

 

Religionsfreiheit: Christliche Parteien
fordern jährlichen EU-Bericht

Gemeinsame Klubtagung von ÖVP-Klub und CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Wien - Christliche Parteien wollen "Impulsgeber und Motor der europäischen Integration" sein
24.09.2010

Wien, 24.09.2010 (KAP) Die ÖVP und ihre deutschen Schwesternparteien CDU und CSU setzen sich gemeinsam für einen jährlichen EU-Bericht "über den Stand der Religionsfreiheit in der Welt" ein. Erstellt werden solle dieser Bericht nach Wunsch der Parteien durch die Hohe Vertreterin für die Außen- und Sicherheitspolitik der EU, Catherine Ashton, erklärten Vertreter des ÖVP-Klubs sowie der deutschen CDU/CSU-Bundestagstagsfraktion bei einer Pressekonferenz in Wien im Anschluss an eine gemeinsam Klubtagung. Gegenstand des Treffens war ein Austausch über die zentralen Themen Europa, Lissabon-Vertrag, Finanzmarktkontrolle, Haushaltskonsolidierung, Arbeitsmarktpolitik und Migration.

Das Thema Religionsfreiheit solle auch bei Beitritts- und Assoziierungsverhandlungen "stärker in den Blick genommen werden", hieß es beim Medientermin von VP-Klubobmann Karlheinz Kopf, CDU-Fraktionsvorsitzendem Volker Kauder und CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich in dieser Woche. Als konkretes Beispiel wurde die Türkei angeführt. "So selbstverständlich die Ausübung der individuellen Religion bei uns ist, so wenig selbstverständlich ist das leider in mehr als 60 Ländern der Welt", konstatierte Kopf. Gerade Christen seien immer wieder Verfolgungen ausgesetzt. "Wir versuchen, das stärker in das öffentliche Bewusstsein zu tragen", so Kopf.

Weiters unterstrichen die drei Vertreter die Notwendigkeit, in einem zusammenwachsenden Europa als Parlamentarier christlicher Parteien auch auf der Europa-Ebene stärker zusammen zu arbeiten. Man wolle so gemeinsam zum "Impulsgeber und Motor der europäischen Integration" werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung zum Ende der Tagung. "Wir müssen die Parlamente stärken und das Thema Europa in diese holen", fordert Kauder. Die EU drohe sonst weiter von Regierungen dominiert zu werden.

Weitere Gegenstände der Tagung waren u. a. Fragen einer dauerhaften Stabilisierung der Finanzmärkte sowie die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. Zur effektiven Krisenprävention einigte man sich auf die Forderung nach der Einführung der umstrittenen Bankenabgabe sowie einer Finanzmarkttransaktionssteuer auf europäischer Ebene. Um die Stabilität des Euros zu sichern, müssten Kontrollmechanismen wie die Bankenaufsicht gestärkt werden. Außerdem sei eine "unabhängige, stabile Europäische Zentralbank" unerlässlich, betonte Kauder.

Der demografischen Herausforderung am Arbeitsmarkt wolle man durch bessere Ausbildung, aber auch durch eine "gesteuerte Form der Migration" begegnen, wie sie etwa die "Rot-weiß-Rot-Card" vorsehe.

 

 


ORF-Religion

 

 

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Tatianna
Posts: 1
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jEHqrBGaHLlVaFn
Reply #1 on : Mon March 05, 2012, 11:07:47
Religionen sind potentielle Staatsfeinde, denn jede Religion verffcgt fcber mehr oder wgneeir viele Glaubensinhalte, die nicht im Einklang mit der Verfassung stehen. Der Staat we4re besser beraten, wenn er zu den Religionsgemeinschaften auf gleichme4dfige Distanz gehen wfcrde und den Religionen klarere Grenzen ffcr deren Bete4tigungsfeld aufzeigen wfcrde.Heute ist der Islam-Vizepre4sident Hamidi zurfcckgetreten, weil er eine durchaus ge4ngige dcberzeugung der Moslems vertreten hat, dass ne4mlich Sport nichts ffcr die Frauen we4re. Dabei hat er nur etwas ausgesprochen, was in den 11 islamischen Schulen in Wien den Kindern selbstverste4ndlich beigebracht wird. Der Stadtschulrat will ihn abziehen.Aber es besteht Religionsfreiheit. Niemand sagt aber genau, wie weit diese gehen darf.* Darf die katholische Kirche von ihren Priestern verlangen, dass diese auf urmenschliche Bedfcrfnisse nach Familie und Kinder verzichten? ist eine solche Regel wegen ihrer Grausamkeit nicht generell abzulehnen? (Ganz abgesehen von den fatalen Folgen, die wir aus der Geschichte kennen.)* Darf die jfcdische Gemeinde vom Staat verlangen, dass koscheres Fleisch auf eine archaische Art gewonnen wird?* Darf eine Religion wie der Islam das Ziel beanspruchen, selbst den Staat fcbernehmen zu wollen? Zitat aus einem Lehrbuch der Volkshochschule Oldenburg: „Ffcr einen Muslim ist der Einklang von Religion und Gesetzgebung die Grundlage seiner Existenz (..) Wird diese Grundlage verletzt, (..) wird der Muslim versuchen diese durch Verteidigung zu erhalten.“

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