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http://www.osce.org/odihr/item_1_48158.html
VIENNA, 9 December 2010 - Janez
Lenarcic, the Director of the OSCE Office for Democratic Institutions and Human
Rights (ODIHR), and Heiner Bielefeldt, the UN Special Rapporteur on Freedom of
Religion or Belief, today called on states to remove undue restrictions on the
fundamental freedom of religion or belief.
Speaking ahead of tomorrow's Human Rights Day at a special OSCE meeting on the topic, Lenarcic and Bielefeldt warned that individuals and communities still face impediments in enjoying freedom of religion or belief in many countries.
Lenarcic noted that some states tend to promote tolerance and mutual understanding among major faith groups while neglecting their commitment to respect religious rights for all: "Fostering tolerance and dialogue among mainstream religions is to be encouraged, but it cannot substitute for the protection of the freedom of religion or belief of all members of society, including smaller and less popular groups."
He said there are still countries in the OSCE region where individuals and groups cannot freely study religion, assemble to worship, disseminate religious literature or establish charitable organizations.
UN Special Rapporteur Bielefeldt stressed that everyone is entitled to all the rights and freedoms set forth in the Universal Declaration of Human Rights, without any discrimination based on religion or belief.
"Freedom of thought, conscience and religion includes freedom to change one's religion or belief and freedom to manifest religion or belief in teaching, practice, worship and observance," he said, and called on states "to respect freedom of religion or belief, to actively protect such freedom against undue interference, and to promote an atmosphere of tolerance".
The two-day meeting, organized together with Kazakhstan's OSCE chairmanship, coincides with Human Rights Day, which marks the anniversary of the adoption of the Universal Declaration of Human Rights on 10 December 1948.
Ambassador Madina Jarbussynova, who represented the OSCE Chairperson-in-Office at the meeting, stressed that respect for freedom of religion or belief is at the core of the Universal Declaration of Human Rights and OSCE human dimension commitments.
At the OSCE Summit in Astana last week, the leaders of the 56 OSCE participating States agreed on a declaration that called for greater efforts to promote freedom of religion or belief. The Astana Commemorative Declaration also reiterated that the protection and promotion of human rights is the first responsibility of government, and expressed appreciation for the important role played by civil society and free media in helping to ensure full respect for human rights, fundamental freedoms, democracy and the rule of law.

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Pictures by FOREF Europe
"Observatory on Intolerance and Discrimination against
Christians" präsentiert im Rahmen der Wiener
OSZE-Konferenz "Freedom of Religion or Belief" Fünfjahresbericht:
Wien, 10.12.10 (KAP) Die europäischen Regierungen sollen sich des
Phänomens einer wachsenden Intoleranz gegen Christen nicht nur in
klassischen "Verfolgerländern", sondern auch im Inneren ihre eigenen
westlich-aufgeklärten Gesellschaften stärker bewusst werden: Das ist die
Hauptstoßrichtung des "Fünfjahresberichts" der in Wien ansässigen
Menschenrechtsorganisation "Observatory on Intoleranceand Discrimination
against Christians", der am Freitag in Wienpräsentiert wurde.
Als Beispiele listet der Bericht Fälle tätlicher Attacken gegen
Geistliche, religiöse Veranstaltungen, Kirchen und christliche Friedhöfe
ebenso auf wie die Entfernung religiöser Symbole aus dem öffentlichen
Raum oder die Festnahme von Straßenpredigern. Für derlei Vorfälle gebe
es in Europa derzeit noch keine Sammel- oder Dokumentationsstelle,
bemängelte der Bericht. Zugleich appellierte das "Observatory" in diesem
Zusammenhang ausdrücklich an die EU-Grundrechteagentur (Fundamental
Rights Agency/FRA), die Themen Religionsfreiheit, Redefreiheit und
Gewissensfreiheit "zu Prioritäten ihrer Arbeit" zu machen.
Den Regierungen der EU-Länder empfiehlt der Bericht, nicht nur
Religionsfreiheit und Gewissensfreiheit, Meinungs-, Rede- sowie
Versammlungsfreiheit abzusichern, sondern auch das Recht des
Gewissensvorbehalts. Diesbezüglich werden in dem Bericht eine Reihe von
Missachtungen in westlichen EU-Staaten aufgelistet - etwa ein spanischer
Richter, der suspendiert wurde, weil er die Adoption eines Mädchens
durch ein lesbisches Paar verzögert hatte.
Auch die OSZE sollte die Diskriminierung von Christen in ihrer
Vielseitigkeit erkennen. Das Problem existiere in verschiedenen Facetten
sowohl in den östlichen OSZE-Mitgliedsstaaten (ehemalige UdSSR) als
auch in den westlichen. Ausdrücklich empfiehlt der Bericht daher der
OSZE eine engere Zusammenarbeit mit den Kirchen.
Auch sollte die EU "in Übereinstimmung mit Artikel 17 des
Lissabon-Vertrags einen intensiveren Dialog mit den Kirchenführungen zu
den speziellen Themen der Intoleranz und Diskriminierung" suchen.
Präsentiert wurde der Bericht im Rahmen der am Freitag zu Ende
gegangenen OSZE-Konferenz "Freedom of Religion or Belief" in der Wiener
Hofburg von "Observatory"-Leiterin Gudrun Kugler. Die
OSZE-Konferenz und die Präsentation fanden aus Anlass des UN-Welttages
der Menschenrechte am 10. Dezember statt. Als persönlicher Vertreter des
OSZE-Vorsitzes nahm u.a. Mario Mauro, Vizepräsident des Europäischen
Parlaments, an der Konferenz teil.
Weitere Referenten waren der US-amerikanische Rabbiner Andrew Baker
sowie der kasachische Diplomat Adil Akhmetov.
Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) fam/hkl/

http://www.kathpress.at/site/veranstaltungsdatenbank/calendar/9201.html
Aus Anlass der Wiener OSZE-ODIHR-Konferenz und des Menschenrechtstages präsentiert das in Wien ansässige "Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe" am Freitag seinen 5-Jahres-Bericht.
Aus Anlass des UN-Welttages der
Menschenrechte (10. Dezember) ist am Donnerstag in der Wiener Hofburg eine
hochkarätige zweitägige Konferenz zur Religionsfreiheit eröffnet worden.
Unter dem Titel "Freedom of
Religion or Belief" werden bis Freitag Beispiele der Diskriminierung
von Christen in Europa referiert und diskutiert.
Redner sind u.a. der italienische EVP-Abgeordnete im Europaparlament, Mario Mauro,
der US-amerikanische Rabbiner Andrew
Baker sowie der kasachische Diplomat
Adil Akhmetov.
Veranstalter sind die Regierung des diesjährigen Vorsitzlandes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und das zur OSZE gehörende Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) mit Sitz in Warschau.
Die OSZE ging aus dem durch die Schlussakte von Helsinki 1975 begründeten
KSZE-Prozess hervor, der sich der Entspannung im Ost-West-Konflikt widmete;
dabei hatte das Thema Religionsfreiheit von Anfang an eine zentrale Rolle gespielt.
Höhepunkt der Tagung ist die
Präsentation des 5-Jahres-Berichts des in Wien ansässigen "Observatory
on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe" am
Freitag, in dem Fälle der "Intoleranz
und Diskriminierung gegen Christen in Europa" dokumentiert sind und
Empfehlungen zur Vorgehensweise an die europäischen Regierungen, die EU, die
internationalen Menschenrechts-Organisationen sowie die OSZE gegeben werden.
Das "Observatory" arbeitet seit vergangenem Oktober u.a. im Auftrag des Rats der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE); der für das Thema und die Einrichtung zuständige Bischof ist Andras Veres (Szombathely). Die Einrichtung arbeitet mit der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) zusammen; Direktorin ist die Juristin und Theologin Gudrun Kugler, die am Internationalen Theologischen Institut (ITI) in Trumau lehrt.
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Reply #2 on : Tue April 10, 2012, 03:02:56
Posts: 2
Reply #1 on : Tue December 27, 2011, 00:15:57