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18.01.2011, 14:39 Read more...
19.11.2010, 17:35 Read more...
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EINLADUNG zum Symposium "Reigiöse Intoleranz und Diskriminierung in ausgewählten Ländern Europas" 27. – 28. Mai 2010 Festsaal des Meerscheinschlosses der Universität Graz, Mozartgasse 3, 8010 Graz Die Veranstalter Univ.-Prof. Dr. Christian
BRÜNNER Rechtswissenschaftliche Fakultät Universität Graz; FOREF Europe Prof. DDDr. hc. Gerhard
BESIER Philosophische Fakultät TU Dresden Human Rights Without Frontiers Brüssel Rechtsanwalt Dr. Reinhard
KOHLHOFER Colloquium, Wien PROGRAMM Donnerstag, 27.5.2010 10.00 Begrüßung und Eröffnung Christian Brünner Chair:
Willy Fautré 10.15 Religiöse Diskriminierung im säkularen Staat
– eine Einleitung Christian
Brünner (Graz) 10.30 Der Status und die
Rolle von Religion in Staat und Gesellschaft Gerhard
Besier (Dresden) Diskussion 11.30 Kaffeepause 11.45 Religionsrecht
und Religionspolitik der EU Hermann
Weber (Berlin) Diskussion 12.45 Mittagspause/Buffet Chair:
Reinhard Kohlhofer 14.15 Gründe für und
Maßnahmen gegen religiöse Intoleranz und Diskriminierung David M.
Kirkham (Provo/USA) Diskussion Länderberichte 1. Teil/Country reports 1st part 15.15 1. Skandinavische
Länder (Bertil Persson) 2. England (Marat Shterin) 3. Russland
(Elena Miroshnikova) Diskussion Kaffeepause 4. Österreich
(Christian Brünner) 5. Deutschland
(Gerhard Czermak) 6. Italien
(Antonio Stango) Diskussion ca 18.15 Ende Freitag, 28.5.2010
Chair:
Gerhard Besier 09.00 Länderberichte 2. Teil/Country
reports 2nd part 1. Frankreich (Alain Garay) 2. Spanien
(Santiago
Cañamares Arribas) 3. Belgien
(Willy Fautré) Diskussion Kaffeepause 4. Schweiz
(Gary Willis) 5. Türkei
(Barbara Gartner) 6. EU-Staaten Ostmitteleuropas (Katarzyna Stoklosa) Diskussion 12.00 Europarat
und OSZE im Dienste der Religionsfreiheit Yvonne
Schmidt (Graz) 12.45 Mittagspause/Buffet Chair:
Christian Brünner 14.15 Das Recht
auf Religionsfreiheit in der Judikatur des EGMR Reinhard
Kohlhofer (Wien) Diskussion 15.00 Die
Antisekten- (-kult) bewegung – eine Gefährdung der Religionsfreiheit Fabienne
Aubry, HINCKER & ASSOCIES (Strasbourg) Diskussion 15.45 Kaffeepause 16.00 Das
“post-säkulare Zeitalter”: Eine Gefährdung der religiösen Freiheit? Ulrich
Riegel (Siegen) Diskussion 17.00 Konklusionen Christian
Brünner Anmeldung bis 21. Mai 2010 E-Mail: andrea.lauer@uni-graz.at Tel.: +43 (0)316 380 3367 oder 3377 Unterkünfte/Accomodation: http://www.graztourismus.at
EINLADUNG & PROGRAMM zum Download (PDF) Symposium Immer öfter spaltet der Religionspluralismus die Gesellschaften
Europas. Die Pluralisierung von Religion und die Tradition eines Landes, in dem
meist eine Main-stream-Religion vorherrscht, entladen sich mitunter in Form von
religiöser Intoleranz und Diskriminierung. Beispielsweise sei auf den Fall der
Zeugen Jehovas verwiesen, die mehr als zwanzig Jahre um ihre rechtliche
Anerkennung kämpfen mussten und erst in einem Verfahren vor dem Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte Recht erhielten. Aktuell sind die Diskussionen
um ein Verbot von Moscheen/Minaretten oder der Burka. Bemühungen, mit religiöser
Diversity konstruktiv umzugehen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern,
muss daher ein hoher Stellenwert zukommen. Das Symposium geht den Hintergründen und Ursachen für
religiöse Intoleranz und Diskriminierung nach. Ferner soll den Gefährdungen der
Religionsfreiheit nachgegangen werden, die im Zusammenhang mit der
Anti-Sekten-Bewegung und der Wiederkehr des Religiösen auftreten können. Besonderes
Augenmerk wird der rechtlichen und faktischen Beziehung zwischen Staat und
Religion gewidmet. Auch die Verpolitisierung der Religion und die „Religiosisierung
der Politik“ (Bassam Tibi) werden
thematisiert. Darüber hinaus werden Länderanalysen einen aktuellen Überblick
über die Situation im entsprechenden Staat schaffen und die oft allgemein
formulierten Hypothesen konkretisieren. Schließlich werden Mittel und Wege gegen
religiöse Intoleranz und Diskriminierung aufgezeigt. Dies auch im Kontext der
OSZE, des Europarates und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte.
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Willy FAUTRÉ
Religiöse Intoleranz und Diskriminierung
in ausgewählten
Ländern Europas
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